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Energiewirtchaft

RWE-Chef bringt Kapitalerhöhung ins Gespräch

24.11.2015

Von DPA

RWE-Chef Peter Terium ist auf der Suche nach zusätzlichem Kapital für den Energiekonzern. „Wir brauchen Geld für Wachstum. Zur Zeit kriegen wir das nicht“, sagte der Vorstandschef des zweitgrößten deutschen Versorgers der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dafür macht Terium eine Verunsicherung durch die Politik verantwortlich, die die Rahmenbedingungen für seine Branche im Unklaren lasse.

Im Moment schultere RWE große Investitionen über Partnerschaften und gemeinsame Projekte, sagte Terium. „Ich möchte aber nicht ausschließen, dass das Thema Kapitalerhöhung noch mal auf die Agenda kommt.“ Wie seine Konkurrenten Eon, ENBW und Vattenfall ringt der Essener Konzern mit dem Absturz der Börsenstrompreise durch das Ökostrom-Angebot und mit den Kosten des Atomausstiegs.

Anlegern gefielen Teriums Andeutungen nicht: Die RWE-Papiere verloren gestern bis zum Mittag fast 4 Prozent. Auch Teriums Versuche, Sorgen über einen möglichen Finanzierungsengpass zu zerstreuen, halfen nicht. RWE stehe auf solidem Fundament und habe keinen Zeitdruck. „Das Unternehmen ist durchfinanziert. Die Liquidität bis zum Ende der Dekade ist gesichert.“

Dennoch kommen auf den Konzern Belastungen zu. Noch ist unklar, wie genau die Kosten für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls genau aufgeteilt werden.

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Erstellt:
24. November 2015, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
24. November 2015, 06:01 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. November 2015, 06:01 Uhr

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