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Radstraße und Flaniermeile am Neckarknie
Die Planer sehen für den Seilerwasen Grünflächen vor. Foto: Visualisierung: Grünewelle / silands
Planung

Radstraße und Flaniermeile am Neckarknie

Der Siegerentwurf für das Areal gegenüber der Wilhelma sieht großzügige Spielzonen und Wiesen vor.

20.03.2018
  • DANIEL GRUPP

Stuttgart. „Den Menschen den Fluss zurückgeben“ ist das Ziel des Masterplans Neckar. Wobei die Stuttgarter und ihre Besucher Geduld aufbringen müssen, bis das von OB Fritz Kuhn (Grüne) definierte Ziel einer „Stadt am Fluss“ erreicht ist. Das Zieljahr ist nämlich 2035. Der Masterplan wird etappenweise umgesetzt. Noch Ende 2018 soll der Umbau des Ufers beim Lindenschulviertel in Untertürkheim beginnen. Bis 2022 sollen fünf Projekte realisiert sein. Dafür stehen 14,5 Millionen Euro im Etat.

Mit der Summe kann auch die weitere Planung eines 9,6 Hektar großen Gebiets im Bereich Neckarknie rund um Bad Cannstatt finanziert werden. Für das Areal an beiden Flussufern wurde jetzt ein Ideenwettbewerb abgeschlossen. Die Jury hat den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Landsschaftsarchitekten Grünewelle und Silands mit dem ersten Preis ausgezeichnet. „Es waren keine einfachen Aufgaben“, meinte Baubürgermeister Peter Pätzold. Die AG habe Lösungen für die Verkehrsprobleme und die Verknüpfung von Bad Cannstatt mit dem Neckar und der Neckarvorstadt entwickelt. Die Planer wollen die Wege für Fußgänger und Radfahrer trennen. Fußgänger sollen am Fluss flanieren können, während Radler schnell vorankommen werden. Die Planer schlagen vor, in Cannstatt aus einer normalen Straße eine Fahrradstraße zu machen.

Die Vorsitzende der Jury, Cornelia Bott, sprach von „sinnvollen Fußgängerwegen“ und „schnellen Radwegen am Neckar“. Die neue Ufergestaltung soll im Bereich Sailerwasen, gegenüber der Wilhelma, beginnen. Hier sieht der Siegerentwurf einen Uferpark mit Spielflächen und großzügigen Wiesen vor.

Die jetzige Bahnbrücke wird durch einen Neubau mit angehängtem Steg für Fußgänger und Radfahrer ersetzt. Sie soll abgerissen werden. Dadurch wird sich laut Sandro Kaiser vom Büro Silands ein freier Raum öffnen. Die Planer der Stadt haben aber Zweifel, ob Fußgänger und Radler den Steg annehmen werden. Womöglich könne die alte Brücke Teil einer Radroute in die Innenstadt werden, die auch noch den alten Bahntunnel unter Schloss Rosenstein nutzt. Daniel Grupp

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20.03.2018, 06:00 Uhr

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