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Karlsruhe

Raser: BGH entscheidet über bundesweit erstes Mordurteil

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet an diesem Donnerstag über das bundesweite erste Mordurteil gegen Raser.

01.03.2018
  • dpa

Karlsruhe. Das Berliner Landgericht hat zwei Männer nach einem illegalen Autorennen zu lebenslangen Haftstrafen wegen Mordes verurteilt. Dagegen haben die beiden Revision beim BGH eingelegt (4 StR 399/17). Die damals 24 und 26 Jahre alten Männer waren vor zwei Jahren über den Kurfürstendamm gerast. Sie hatten elf Kreuzungen mit mehreren roten Ampeln überquert und dabei einen Mann totgefahren.

Aus Sicht des Landgerichts haben die Raser den Tod anderer Menschen billigend in Kauf genommen. Es geht von einem Tötungsvorsatz aus. Fraglich ist, ob der BGH dem folgt. Der Vorsatz ist Voraussetzung für das Mordurteil.

Auch wenn viele Gerichte auf ein grundsätzliches Urteil hoffen - der BGH warnte in der mündlichen Verhandlung vor überzogenen Erwartungen: Es werde dieser besondere Fall geprüft. Vor dem mit Spannung erwarteten Richterspruch verhandelt der BGH am Morgen zwei andere Raser-Fälle mit tödlichem Ausgang: Die Landgerichte in Bremen und Frankfurt hatten hier auf fahrlässige Tötung entschieden.

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01.03.2018, 06:58 Uhr | geändert: 01.03.2018, 05:20 Uhr

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