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Zimmerbrand in betreuter Wohnung

Rauchmelder verhinderte Verletzte und höheren Sachschaden

Glück im Unglück: Bei einem Zimmerbrand in einer Nehrener Einrichtung für Betreutes Wohnen wurde am gestrigen Donnerstag niemand verletzt.

17.08.2012
  • Eike Freese

Nehren. Einfaches Unglück, doppeltes Glück: Denn der Rauchmelder funktionierte, der Bewohner war nicht im Raum. Menschen kamen also nicht zu Schaden, als am gestrigen Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen in der Dußlinger Straße in Nehren eine Matratze in Brand geriet. Vermutlich war es eine Heizdecke, die in der Wohnung eines 90-Jährigen die Matratze verschmorte. Dichter Rauch und starke Hitze waren die Folge.

Die Feuerwehr war nach wenigen Minuten zur Stelle. Zwei Fahrzeuge aus Nehren, zwei Fahrzeuge aus Dußlingen. Das Rote Kreuz kam mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt-Einsatzfahrzeug an den Ort – Vorsichtsmaßnahmen für den Fall, dass Schlimmeres passiert.

Schlimmeres verhinderte vor allem der Feuermelder im Zimmer des Senioren. „Die Hitzeentwicklung war schon sehr stark“, berichtete Gruppenführer Christian Brielmann von der Freiwilligen Feuerwehr in Nehren vor Ort. „Wären wir nicht so schnell alarmiert worden, hätte viel passieren können.“

Sichtbar wurden die enormen Temperaturen etwa am Feuermelder selbst: Völlig zerschmolzen und rußüberzogen hing das Gerät im Zimmer, funktionierte jedoch noch immer einwandfrei. „Diese Melder sind in Baden-Württemberg in Privathaushalten zwar nicht vorgeschrieben, aber immer hilfreich, gerade auch bei älteren Menschen“, so Brielmann. Obwohl die Brandstelle in der Matratze gerade mal etwa schallplattengroß war, sorgte sie für eine zerstörerische Hitze in dem jetzt völlig verrußten und kontaminierten Zimmer.

Das Löschen selbst dauerte keine fünf Minuten, berichten Feuerwehrleute. Die Dußlinger Freiwilligen konnten früh abziehen, während die Nehrener noch eine Weile blieben, um die Löscharbeiten abzuschließen. Es war der 29. Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Nehren in diesem Jahr. Vor allem in den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der Fälle, bei denen die Wehr ausrücken musste, durch Unwettereinsätze erhöht, so Gruppenführer Brielmann.

Rauchmelder verhinderte Verletzte und höheren Sachschaden
Funktionstüchtig trotz Hitze: der Feuermelder.Bild: Freese

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17.08.2012, 12:00 Uhr

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