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Karlsruhe

Razzia gegen Rechtsextreme: Entscheidung über Haftbefehl

Nach der Festnahme zweier Verdächtiger bei Razzien gegen Rechtsextremisten will die Bundesanwaltschaft heute entscheiden, ob Haftbefehle wegen Gründung einer Terrorvereinigung beantragt werden.

26.01.2017
  • dpa

Karlsruhe. Als Hauptverdächtiger gilt ein 62-Jähriger aus Schwetzingen bei Heidelberg, der den sogenannten Reichsbürgern nahestehen soll. Eine «gewisse ideologische Nähe» sei zweifellos zu erkennen, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Erkenntnisse zu konkreten Anschlagsplanungen gebe es bislang aber nicht.

Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an. Sie behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen sechs Verdächtige im Alter zwischen 35 und 66 Jahren. Die Gruppe soll Anschläge auf Juden, Asylbewerber und Polizisten in Deutschland geplant haben. Ein weiterer Mann soll die Gruppe unterstützt haben. Bei Durchsuchungen in sechs Bundesländern hatten die Ermittler am Mittwoch Waffen, Munition und Sprengmittel sichergestellt. Um was für eine Art Sprengstoff es sich handelt, muss nach Angaben der Karlsruher Ermittler ebenfalls noch geklärt werden.

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26.01.2017, 06:56 Uhr | geändert: 26.01.2017, 05:31 Uhr

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