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Palmer weiter Vize

Regionalverbands-Grüne konstituiert

Die Grünen im Regionalverband Neckar-Alb haben sich als Fraktion neu konstituiert. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer soll nach ihrer Vorstellung stellvertretender Verbandsvorsitzender bleiben.

29.10.2014
  • ST

Tübingen. Die konstituierende Sitzung des Regionalverbands ist am Dienstag, 4. November. Die Fraktion der Grünen hat sich bei ihrer jüngsten Fraktionssitzung teilweise neu aufgestellt. Nach dem Kommunalwahlergebnis in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb hatten die Grünen wie bisher vier, drei und ein Mandat zu besetzen. Der langjährige Fraktionsvorsitzenden Dr. Uwe Hekel aus Rottenburg schied aus beruflichen Grünen aus. An seiner Stelle wurde Christoph Joachim aus Tübingen als Fraktionsvorsitzender gewählt.

Stellvertreterin wird Gabriele Dreher-Reeß aus Mössingen sein, teilt die Fraktion mit. Für Konrad Flegr aus Bisingen (Zollernalb), der ebenfalls nach vielen Jahren der Fraktion aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, wird Peter Seiffert aus Balingen in die Verbandsversammlung entsandt. Aus Reutlingen kommt Rainer Blum hinzu. Weitere Angehörige der achtköpfigen Fraktion sind wie bisher Cindy Holmberg und Rosemarie Hermann aus Reutlingen, Sabine Kracht aus Rottenburg und Oberbürgermeister Boris Palmer aus Tübingen.

Boris Palmer wurde einstimmig für die Wahl des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden nominiert. „Damit ist die Kontinuität einer langjährigen, von ökologischen, sozialen aber auch wirtschaftlichen Aspekten geprägten Mitwirkung der Grünen an der Regionalplanung gewährleistet“ so der neue Vorsitzende Christoph Joachim. „Für die Bewältigung der Herausforderungen von demografischem Wandel, Zuwanderung, ökologischen Erfordernissen und wirtschaftlichem Strukturwandel werden mit der Regionalplanung wichtige Weichen gestellt.“ Eine gute Grundlage sei der einstimmig noch von der CDU-FDP-Regierung für verbindlich erklärte Landesentwicklungsplan mit Grundsätzen wie dem Vorrang von Innen-vor- Außenentwicklung, sagt die stellvertretende Vorsitzende, Gabriele Dreher Reeß.

Der Regionalverband besteht aus von den Fraktionen der Kreistage entsprechend ihrer bei den Kommunalwahlen errungenen Stimmanteile entsandten Mitgliedern. Die Verbandsversammlung hat 60 Sitze. Wichtigste Ausschüsse sind der Planungsausschuss und der Verwaltungsausschuss.

Die Regionalverbände sind Bindeglieder zwischen der Landesplanung und der kommunalen Bauleitplanung. Wichtigste Aufgabe ist die Erstellung eines Regionalplans, in dem mit Grundsätzen und verbindlichen Zielen Infrastrukturplanungen von der Regionalstadtbahn über Windkraft bis zur Flächennutzung planerische Festlegungen getroffen werden.

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29.10.2014, 12:00 Uhr

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