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Stuttgart/Berlin

Regisseur Castorf: Trump ist ein «Gruselclown»

Der Berliner Volksbühnen-Intendant Frank Castorf (65) hält den US-Präsidentschaftswahlkampf für ein undemokratisches Schauspiel der Kandidaten Donald Trump und Hillary Clinton.

30.10.2016

Von dpa

Castorf während eines Interviews mit der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Foto: Bernd Weissbrod dpa

Stuttgart/Berlin. «Sie sind Bruder und Schwester im Geiste. Der Milliardär Trump und die Millionärin Clinton sind keine Demokraten. Sie sind Interessensvertreter der oligarchischen Treuhänder», sagte Castorf vor seiner am Sonntag angesetzten Premiere von Charles Gounods «Faust» an der Staatsoper Stuttgart. In dem Stück setzt sich der Kultregisseur auch mit demokratischen Werten auseinander. «Clinton ist nichts weiter als eine Agentin der Wall Street», meinte Castorf. Trump hingegen verglich er mit einem «Gruselclown». In den USA wird am 8. November ein neues Staatsoberhaupt gewählt.

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Erstellt:
30. Oktober 2016, 12:54 Uhr
Aktualisiert:
30. Oktober 2016, 09:21 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2016, 09:21 Uhr

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