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Ein Rechengenie wird zum schillernden Finanzjongleur

Regisseur Marcus Vetter stürzt sich mit seinem neuen Filmprojekt „Das Orakel“ in die Welt der Bankencrashs

In seinem aktuellen Filmprojekt nähert sich der Tübinger Regisseur Marcus Vetter („Das Herz von Jenin“) der schwindelerregenden Welt der globalen Finanzströme, die immer wieder außer Kontrolle zu geraten scheinen.

01.07.2014
  • dhe

Eine erste Rohfassung des Films begutachteten Vetter und seine Hauptfigur, der US-Amerikaner Martin Armstrong, am Wochenende im Tübinger Vorführraum der Firma dcinex (Bild). Armstrong will ein Computermodell entwickelt haben, das auf der Zahl Pi basiert und weltwirtschaftliche Wendemarken erkennt.

Der 1949 in New Jersey geborene Armstrong wollte nie an die Uni, sondern lieber Geld verdienen, sagt er im Film. Deshalb ging er von der High School ab, um bei einer Computerfirma anzufangen. Später soll er selbst ganz groß in die Finanzbranche eingestiegen sein, saß aber auch schon jahrelang im Gefängnis, weil ihm ein betrügerisches Schneeballsystem angelastet wurde, das mehr als 500 Millionen Dollar Verluste einfuhr. Seit September 2011 ist er wieder frei und war bereit, sich vor der Kamera zu äußern.

Der von den Fernsehsendern SWR, NDR und Arte koproduzierte Film soll in etwa drei Monaten fertig sein.

Regisseur Marcus Vetter stürzt sich mit seinem neuen Filmprojekt „Das Orakel“ in die Welt der

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01.07.2014, 12:00 Uhr

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