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Stuttgart

«Reichsbürger» sorgen für Mehrarbeit in den Amtsstuben

«Reichsbürger» beschäftigen zunehmend die baden-württembergischen Ämter.

06.11.2016

Von dpa/lsw

Ein Mann hält ein Heft «Deutsches Reich Reisepass» in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Sie wollen ihre Ausweise zurückgeben, weigern sich, Steuern zu zahlen, oder sie überkleben ihr Autokennzeichen. Das Innenministerium geht nach Angaben eines Sprechers davon aus, dass es eine mittlere zweistellige Zahl von Menschen gibt, die dieser Bewegung angehören und die die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen.

Genaue Zahlen gibt es nicht. Menschen aus Fantasiegebieten werden nicht im Melderegister geführt, sagte ein Sprecher der Stadt Stuttgart. Sie erarbeitet gerade eine Handreichung für den Umgang mit Reichsbürgern. Die Verwaltung hat immer wieder mit Anhängern der Bewegung zu tun. Oft wird die bestehende Staatsangehörigkeit angezweifelt. «Es geht meist darum, dass sie eine andere Staatsangehörigkeit wollen als sie nach dem Grundgesetz haben», sagte der Sprecher des Landratsamts des Alb-Donau-Kreises, Bernd Weltin.

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Erstellt:
6. November 2016, 11:11 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2016, 09:41 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2016, 09:41 Uhr

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