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Reichstraßenfest in Freudenstadt leidet unter schlechtem Wetter
Für Kinder war unter anderem mit einer Hüpfburg ebenfalls Einiges geboten.
Bummeln bei Musik und Programm

Reichstraßenfest in Freudenstadt leidet unter schlechtem Wetter

Pünktlich um elf Uhr eröffnete Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann am Samstag das Reichstraßenfest in Freudenstadt. Bereits zum 23. Mal wurde bei durchwachsenem Wetter bis in den Abend hinein gefeiert. Zahlreiche Händler hatten sich besondere Aktionen für die Kunden ausgedacht. Im Rahmenprogramm war mit Musik, Bewirtung und Spielmöglichkeiten für Jung und Alt viel Abwechslung geboten.

15.09.2014
  • monika schwarz

Freudenstadt. Die Resonanz auf das Fest war eher etwas ruhiger als in den Jahren zuvor. Ursache dafür war wahrscheinlich das Wetter, das sich in diesem Jahr nicht von seiner allerbesten Seite präsentierte.

Trotzdem nutzten zahlreiche Freudenstädter und Besucher aus der näheren Umgebung die Gelegenheit, bei den Händlern in der Reichstraße an diesem Tag vorbeizuschauen und das ein oder andere Schnäppchen mit nach Hause zu nehmen.

Die Händler und das Organisationsteam mit Manfred Müller (Spielekiste), Yvonne Schmidberger (Jeansland), Marco Javornik (Deko Trends & More) sowie Nina Göckler (fash’N room) hatten sich im Vorfeld wieder einige Aktionen überlegt, um das Reichstraßenfest auch attraktiv zu gestalten.

Neben der herbstlichen Deko mit Strohballen, Kürbissen und Sonnenblumen vor einigen Läden gab es Rabatte und Sonderaktionen, die zum Kauf verführten. Für die Bewirtung war dank der Gastronomen in der Reichstraße ebenfalls gesorgt. Viele Besucher nutzten deshalb die Gelegenheit, den Bummel auch gleich mit einem kleinen Imbiss oder Umtrunk zu verbinden und das Treiben im Freien sitzend zu beobachten.

Bei den kleineren Gästen sorgte die von der Volksbank gesponserte Hüpfburg für kurzweilige Unterhaltung.

Mit dabei war auch wieder der Freudenstädter Dartclub, bei dem man sein Glück mit Pfeilen und einem Geduldsspiel versuchen konnte und mit kleinen Preisen belohnt wurde.

Das Familienzentrum bot selbstgemachte Kekse, Marmelade sowie Brot aus einem Sozioprojekt an. Das Projekt beschäftigt Frauen mit Krankheiten, Behinderungen und sonstigen Handicaps. Auch straffällig gewordene Frauen nehmen im Zuge der Bewährung beziehungsweise Resozialisation daran teil. Das eingenommene Geld fließt wiederum in die vielfältige Arbeit des Familienzentrums. Beliebter Anziehungspunkt auch dieses Mal wieder das Kinderschminken, das vor allem die jungen Damen gerne in Anspruch nahmen. Wer gerne bastelt, konnte sein Talent beim Kürbisfilzen ausprobieren – auch dafür standen die Mitarbeiterinnen und Helferinnen des Familienzentrums bereit.

Beim Reformhaus Kretschmann kamen die Einnahmen aus einem extra vor dem Laden veranstalteten Bücherflohmarkt dem „Mukoviszidose e.V.“ zu Gute. So manches ausgelesene Buch wechselte dort seinen Besitzer.

Musikalisch sorgten die „Schwarzwald Buam“ mit ihren Schlagern und volkstümlichen Weisen für Unterhaltung. An der neben der Bühne aufgestellten Reichstraßenbar – regelmäßig auch Treffpunkt zum Festausklang am Abend – konnte man diese Musik genießen.

Vertreten war dieses Mal auch der Deutsche Mieterbund, der ebenfalls mit seinem Büro in der Reichstraße beheimatet ist.

Wer dieses Mal allerdings fehlte, war die SPD. Die Partei hatte die Plattform des Festes in den Vorjahren gerne dafür genutzt, auf sich und die sozialdemokratische Politik aufmerksam zu machen. Entsprechend gab es auch keine roten Luftballons für die Kinder.

Was ebenfalls fehlte, war ein erweitertes Bühnenprogramm mit Modenschau oder Tanz, das es in den Vorjahren immer wieder gegeben hatte. Es sei mitunter schwierig, so Mitorganisator Manfred Müller von der Spielekiste, dafür in den Sommerferien die nötigen Teilnehmer zu finden.

Dennoch freute sich Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann über das Engagement der Händler und das bunt gemischte Angebot in der Reichstraße. Deren Schaufenster – so hatte Heinzelmann im Vorfeld des Reichstraßenfests ausgerechnet – sind zusammengereiht übrigens anderthalb Mal so lang wie eine Seite des benachbarten Marktplatzes.

Reichstraßenfest in Freudenstadt leidet unter schlechtem Wetter
Ein Volltreffer war das Reichstraßenfest in Freudenstadt auch diesmal, trotz des durchwachsenen Wetters. Am Stand des Dartclubs konnten die Besucher sich im Werfen mit Pfeilfen auf eine Zielscheibe versuchen. Bilder: mos

Reichstraßenfest in Freudenstadt leidet unter schlechtem Wetter
Die „Schwarzwald Buam“ unterhielten mit Schlagern und Volksmusik und sorgten dafür, dass die Besucher sich gerne länger nahe der Bühne aufhielten.

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15.09.2014, 12:00 Uhr

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