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Manz hat die Trendwende geschafft

Rekordumsatz und starke Reduzierung des Konzernverlusts beim Hightech-Maschinenbauer

Trotz Rekordumsatzes im vergangenen Jahr hat der Vorstand der Manz AG bei der Hauptversammlung vor rund 300 Aktionären Kritik einstecken müssen.

10.07.2014
  • ST

Reutlingen/Filderstadt. Rekordumsatz im Jahr 2013 von 266,2 Millionen Euro (plus 44,6 Prozent), ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 3,1 Millionen Euro und ein Anstieg des Aktienkurses im vergangenen Jahr um 220 Prozent auf 84 Euro pro Anteilsschein – die Zahlen waren beeindruckend. Zudem reduzierte das Unternehmen sein negatives Konzernergebnis von - 33,5 Millionen Euro (2012) auf - 2,7 Millionen Euro. „Wir sind zufrieden“, bilanzierte der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Dieter Manz.

Trotzdem war in der Filharmonie von Filderstadt nicht nur Harmonie angesagt: Dieter Tassler, Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, wandte sich gegen eine Entlastung des Vorstands – auch, weil Manz noch nie eine Dividende ausgezahlt hat. Die Manz-Aktie sei kein Dividendenpapier, konterte Dieter Manz, der das Geld lieber ins Unternehmen investiert. Das sah die Mehrzahl der Anwesenden ähnlich, sie entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Zumal Manz überaus positiv in die Zukunft schaut: „Wir haben 2013 erfolgreich die Trendwende geschafft und sind sehr optimistisch für die Zukunft gestimmt. Angesichts der ausgezeichneten Auftragseingänge in den ersten Monaten dieses Jahres bin ich davon überzeugt, dass wir im Geschäftsjahr 2014 erneut ein starkes Umsatzwachstum bei einem deutlich verbesserten Ebit erzielen werden“, sagte Dieter Manz.

Von den drei Standbeinen ist die Sparte Display das wichtigste. Die Fertigung von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Smartphones, Notebooks und Tablets erbrachte 64,8 Prozent des Umsatzes. Obwohl das Geschäftsfeld „Battery“ (3,4 Prozent) hinter den Erwartungen blieb, setzt der Vorstand große Hoffnungen in die Sparte. Im von Überkapazitäten und Preisverfall gebeutelten Segment „Solar“ fuhr Manz Millionenverluste ein (Ebit von - 22,5 Millionen Euro). Dennoch ist Manz von einer Zukunft für diese Technologie überzeugt.

Rekordumsatz und starke Reduzierung des Konzernverlusts beim Hightech-Maschinenbauer
Der Maschinenbauer Manz AG hat die Talsohle hinter sich gelassen – dennoch gab es bei der Hauptversammlung Kritik der Aktionäre.

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10.07.2014, 12:00 Uhr

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