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Kommentar

Renten sinken, Beiträge steigen

Völlig selbstlos war die Versicherungswirtschaft sicher nicht, als sie beim Prognos-Institut eine Studie über die Rentenperspektiven im Jahr 2040 in Auftrag gab. Denn die Botschaft war von Anfang an klar: Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, muss mehr vorsorgen.

13.11.2015

Von DIETER KELLER

Die gesetzliche Rente allein reicht bei weitem nicht aus. Allerdings ist es ein Kapitel für sich, ob dafür eine Lebensversicherung ein sinnvoller Weg ist.

Verdienstvoll ist es in jedem Fall, dass endlich Zahlen bis zum Jahr 2040 vorliegen. Die Regierung traut sich nur, bis zum Jahr 2030 zu rechnen. Zweifellos nimmt die Unsicherheit zu, je weiter der Blick in die Zukunft geht. Entscheidend sind aber nicht genaue Beträge, sondern die Tendenz, und die ist eindeutig: Das Rentenniveau sinkt weiter, obwohl die Beiträge deutlich steigen. Einfach nur an der Beitragsschraube zu drehen, ist kein Ausweg, den die heute Jungen mitmachen werden.

Spannend sind die großen regionalen Unterschiede. Derzeit sind die Renten im Osten besonders hoch. Bis 2025 kippt diese Entwicklung: Dann dürften die Senioren in heute prosperierenden Regionen am besten dran sein. Wobei die absolute Höhe der Rente wenig sagt. Entscheidend ist, was man sich davon vor Ort leisten kann. Wohl dem, der das alles frühzeitig bei der Vorsorge bedenkt.

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Erstellt:
13. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2015, 12:00 Uhr

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