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Resident Evil: Apocalypse

Milla Jovovich bekommt es in der Zombiefilm-Fortsetzung mit einem Riesenmutanten zu tun.

Milla Jovovich bekommt es in der Zombiefilm-Fortsetzung mit einem Riesenmutanten zu tun.

RESIDENT EVIL: APOCALYPSE
Deutschland

Regie: Alexander Witt
Mit: Milla Jovovich,Oded Fehr,Sienna Guillory

- ab 18 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015

Das Gemälde, das dem Film den Titel gibt, gilt als herausragendes Werk des niederländischen Malers Jan Vermeer (1632 bis 1675). Wer ihm Modell saß, ist unbekannt; manche Kunsthistoriker vermuten ein reines „Phantasiebildnis“. Um diese Ungewissheit herum spinnt der Film (nach dem Roman von Tracy Chevalier) die Geschichte des armen Landmädchens Griet (Scarlett Johansson), das als Magd im Haushalt der Vermeers anheuert und sich vom scheuen Reh zur Muse und Vertrauten des Künstlers (Colin Firth) mausert.

So weit sich Regisseur Peter Webber auf dieses Atelier-Kammerspiel konzentriert, hat der Film durchaus seine Meriten. Hinter dem kreative Funken schlagenden Zusammenprall zweier Menschen aus grundverschiedenen Welten kommen einige kluge Gedanken über den verschlungenen Weg zum Kunstwerk zum Vorschein.

Wenn dann aber die Dramatik in Gestalt der eifersüchtelnden Gattin oder des notgeilen Mäzens zu ihrem Recht kommen soll, rumpelt es heftig Richtung Kolportage. Auch das historische Umfeld, etwa die sozialen Bedingungen einer Künstlerexistenz im 17. Jahrhundert, ist arg flüchtig hingepinselt; das Design wagt sich selten aus der sicheren Deckung des handelsüblichen Kostümfilm-Plüschs.

So steht am Ende nur ein weiterer bildungsbürgerlicher Gebrauchsfilm über noch einen berühmten Maler.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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29.10.2004

12:00 Uhr

JH schrieb:

Guter Film mit viel Action, allerdings mit wenig Anspruch.
Unterhaltsam.



30.09.2004

12:00 Uhr

bitch schrieb:

Mist elender



29.09.2004

12:00 Uhr

Sebastian Selig schrieb:

So gewollt cool wie ein Tomb Raider-Feature in der Bild+Funk. Wäre dieser Film ein Radio, man hätte dauernd das Gefühl, da spielt gerade ein 4-jähriger mit dem Lautstärkeregler. Laut, leise, laut, leise, ganz egal was gerade passiert. Natürlich wäre es Trashpop-Ohrfolter a la Antenne 1, die da aus den Boxen plärrt um Dich weichzukochen. Dabei viel zu langweilig, um sich einfach nur berieseln zu lassen. Am besten man meidet diesen Schrott.



26.09.2004

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Leider ziemlich verhunztes Sequel zum netten "Resident Evil-Genesis", das zwar als richtig spannender Zombiefilm beginnt, allzubald aber zum reinen Actionfilm ohne großartige Horrorelemente mutiert. Das wäre an sich ja noch nicht allzuschlimm, wenn nicht, neben den schauspielerischen Leistungen die überwiegend - auch bei Milla Jovovich - nicht vorhanden, die Story jedes noch so platte Klischee auswalzen und bei jedem "Plot Twist" den alleroffensichtlichsten Weg gehen würde, wenn nicht die Inszenierung so kramphaft darauf bemüht wäre cool zu wirken und dabei doch eher lächerlich rüberkommt, wenn nicht das Projekt "Nemesis" als großer Gegner des Films so lächerlich wie eine Power-Rangers-Figur aus den frühen 90ern ausehen würde, wenn nicht die Logik schon nach spätestens 20 min vollständig übergehen würde...etc.pp.. Sehr schade, aus der Idee hätte man was machen können...so is es aber nur schicker und inhaltsloser Edel-Actiontrash!



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