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Vorbild Deutschland

Reutlingens Trainer Murat Isik vor dem Oberliga-Saisonstart

Am Samstag (15.30 Uhr) beginnt für den SSV Reutlingen die Fußball-Oberliga- Saison mit dem Spiel beim FSV Hollenbach. Trainer Murat Isik lobt im TAGBLATT-Interview seine Spieler über den Schellenkönig – das Team sei aber kein Aufstiegs-Favorit, möchte jedoch oben mitspielen.

07.08.2014

TAGBLATT: Herr Isik, wie verlief die Vorbereitung?

Murat Isik: Ich bin zufrieden, ich sah bei allen die nötige Bereitschaft, alles zu geben. Wir haben die Trainingseinheiten gut durchgezogen. Das Trainingslager tat das Seine dazu, war für den Teamgeist wichtig. Die meisten Testspiele waren bis auf zwei in Ordnung. So kann und muss es weiter gehen.

Wie sind Sie mit den Neuen zufrieden ?

Ich bin in verschiedener Hinsicht zufrieden: Alle sind menschlich okay, haben einen sehr guten Charakter, darauf legen wir viel Wert. Ich sah bei der WM, dass ein Teamgeist, wie ihn Deutschland hatte, ganz, ganz wichtig ist, dass die Ersatzspieler voll mitziehen, sich auch freuen. Das erhoffe ich mir auch. Daneben haben die Neuen alle ihre Qualität – ob Feigl, Hölzli, Gurski, Maier, Schall, Renner, Bitzer, Seemann oder Grauer.

Sind einige auch beim Anpfiff in Hollenbach auf dem Platz?

Das zeigt die Woche. Leider fehlt ja Schimmel (Tour mit seiner Band, d. Red.), und bei Schaschko sieht es nicht so gut aus, bei Eiberger eher. Es gibt einige Kandidaten, die am Samstag auflaufen können, so zwei bis drei sind sicher dabei.

Die Ansprüche im Umfeld sind hoch – eine Belastung?

Ich blende das aus. Es ist normal, wenn Verantwortliche aus dem Umfeld hohe Ansprüche und Ziele haben. Doch wir haben ein neues, sehr junges Team. Wir wollen den maximalen Erfolg, werden alles dafür tun. Ich will in jeder Trainingseinheit und in jedem Spiel immer den totalen Einsatz sehen! Wir ziehen das Programm durch, und dann muss man schauen, was dabei herauskommt.

Gibt es Favoriten?

Ja, der SGV Freiberg ist der große Favorit. Dann kommen fünf oder sechs Teams auf demselben Niveau, da wollen wir auch dabei sein. Ich sehe eine größere Leistungsdichte, es gibt keine Teams wie Neckarelz, Nöttingen oder Walldorf in den letzten Jahren. Das Feld ist viel ausgeglichener.

Wie sieht es mit der Taktik aus?

Wir sind flexibel, variabler, haben zuletzt im 4-2-3-1 begonnen, aber haben auch auf ein 4-4-2 oder ein 3-5-2 umgeschaltet. Es kommt immer darauf an, was der Gegner macht. Auch die eigenen Spieler müssen parat sein, sich auf alles einstellen. Wenn ich sehe, wie Renner, Grauer und Brandstetter im Training Gas geben, dann können wir mit zwei Spitzen beginnen. Es kommt immer auf den Gegner an.

Gibt es einen Konkurrenzkampf?

Wir haben eine große Dichte, das heißt, der Konkurrenzkampf ist größer geworden. Wir haben Spaß, die Jungs geben immer alles. Mit dem Kader bin ich nicht unzufrieden, wir haben gute Jungs verpflichtet. Ich sehe auch Ricciardi als wichtigen Mann, als Kapitän – er ist der Motivator, geht voran, hat auch ein gutes Pass-Spiel.

Der Start ist wichtig ?

Im Vorjahr blieben wir sieben Spiele unbesiegt, jetzt geht es in Hollenbach los. Die wollen wir unter Druck setzen, mit viel Pressing, vielen Laufwegen. Die sollen sich nach unserem Spiel richten, und natürlich ist ein guter Start dienlich. Allgemein hoffe ich, dass wir eine gute Rolle spielen und im ersten Drittel mitmischen.

Interview: Wolfgang Gattiker

Reutlingens Trainer Murat Isik vor dem Oberliga-Saisonstart
Daumen hoch: Reutlingens Trainer Murat Isik geht zuversichtlich in die Oberliga-Saison.

Der SSV Reutlingen beginnt die neue Saison beim FSV Hollenbach, einem Teilort der Gemeinde Mulfingen. Gegen die Hollenbacher verlor der SSV in der Vorsaison zwei Mal. SSV-Trainer Murat Isik sagt: „Wir haben auch im Vorjahr die Serien in Mannheim und Walldorf ausgelöscht, das sollte jetzt auch in Hollenbach erfolgen. Wir wollen dort was reißen, werden 90 Minuten Vollgas geben und wollen für den FSV unangenehm spielen.“ SSV-Spieler Pierre Eiberger sagt: „Wir sind gut vorbereitet, haben Selbstvertrauen. Natürlich fehlen einige, aber unsere Jungen haben sich gut entwickelt. Der Dreier wäre wichtig für alle, vor allem auch im Hinblick auf das Derby gegen Balingen in einer Woche. Der Auftakt muss einfach stimmen – im Vorjahr blieben wir sieben Spiele unbesiegt, das soll sich jetzt wiederholen! “ Der Trainer wird den einen oder anderen A-Jugendlichen sicher aufbieten. woga

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07.08.2014, 12:00 Uhr

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