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Kommentar

Rezepte gesucht

Eigentlich müsste es genügend Apotheker geben. Seit Jahren steigt die Zahl der Studienabgänger und der Beschäftigten in den Apotheken.

08.04.2016
  • DIETER KELLER

Wenn die Branche im Land trotzdem über Nachwuchsmangel klagt, dann fällt insbesondere eine Zahl ins Auge: Fast drei Viertel der Apotheker sind Frauen. Die dürften ähnlich denken wie die Ärztinnen: Sie wollen geregelte Arbeitszeiten, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, und zumindest eine Zeitlang in Teilzeit arbeiten. Das lässt sich nicht unbedingt mit Nachtdiensten vereinbaren sowie mit längeren Öffnungszeiten, zu der sich manche Apotheke aus Konkurrenzgründen gezwungen sieht. Die Kunden profitieren, die Beschäftigten weniger.

Deutschland hat zumindest in den Städten immer noch eine hohe Apothekendichte. Doch trotz der propperen Läden geht es längst nicht allen gut. Denn die Apotheken sind stark reglementiert, angefangen bei der Handelsspanne, die bei verschreibungspflichtigen Medikamenten vom Gesetzgeber festgelegt wird. Rufe nach einer Erhöhung angesichts steigender Kosten finden selten Gehör. Da haben die Politiker eher im Auge, dass dann die Beiträge der Krankenkassen steigen könnten. Doch dass immer mehr Apotheker lieber in die Pharmaindustrie abwandern, kann keine Lösung sein.

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08.04.2016, 06:00 Uhr

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