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Rastatt

Rheintalbahn: Schlichtungsverfahren nach Sperrung zieht sich

Das Schlichtungsverfahren wegen des Riesenschadens beim Bau des Tunnels für die neue Rheintalbahn in Rastatt zieht sich in die Länge.

01.03.2018

Von dpa/lsw

An der Baustelle des Bahntunnels finden Arbeiten statt. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw

Rastatt. Mit einem Abschluss sei erst Ende des Jahres zu rechnen, teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag mit.

Nach dem Einbruch von Wasser und Erdreich in den Tunnel der Neubaustrecke am 12. August 2017 und der anschließenden wochenlangen Sperrung der darüber führenden europäischen Nord-Süd-Verbindung Rheintalbahn hatten Bahn und Bauunternehmen das Verfahren vereinbart. Es sollte ursprünglich nur sechs Monate dauern. Damit wollen die Beteiligten einen langwierigen Gerichtsprozess vermeiden. Jetzt soll nach Bahnangaben der Baugrund an der Schadensstelle zunächst mit Hilfe von Bohrungen detailliert untersucht werden.

Die Höhe des Schadens ist noch nicht beziffert. Das gesamte Tunnelbauprojekt verzögert sich voraussichtlich um zwei Jahre und wird wohl erst 2024 fertig. Seit Anfang Februar entfernen Arbeiter mit einer Baggerfräse eine massive Betonsperre, die nach der Havarie zum Schutz des unbeschädigten Tunnelbereichs eingefüllt worden war. Auch die große Tunnelbohrmaschine steckt noch einbetoniert in der Röhre. Die Sperre soll bis Mai entfernt sein. Wie es dann technisch weitergeht, ist noch unklar.

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Erstellt:
1. März 2018, 15:21 Uhr
Aktualisiert:
1. März 2018, 14:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. März 2018, 14:40 Uhr

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