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Schutz für die Familie

Risikolebensversicherung

Wer sich um seine Familie sorgt, kümmert sich auch um die wirtschaftliche Existenzsicherung. Obwohl heute vielfach beide Elternteile berufstätig sind, ist doch in der Regel einer der Partner Hauptverdiener. Wenn dieser plötzlich stirbt, droht schnell eine finanzielle Notlage. Gerade in jungen Jahren ist oft noch wenig Vermögenssubstanz vorhanden, um todesfallbedingte Einkommensverluste aufzufangen. Mit einer Risikolebensversicherung lässt sich entsprechend vorsorgen.

14.04.2016
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Ein einleuchtendes Prinzip

Das Prinzip der Risikolebensversicherung ist unmittelbar einsichtig. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit, erhält der Begünstigte - üblicherweise der Ehe- oder Lebenspartner - die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Das Geld kann dann zur Bestreitung des Lebensunterhaltes, zur Bedienung von Zahlungsverpflichtungen oder für Kredittilgungen eingesetzt werden. Im Unterschied zur ebenfalls für Vorsorge genutzten Kapitallebensversicherung findet bei der Risikolebensversicherung keine Kapitalbildung statt. Die Beiträge dienen ausschließlich zur Todesfall-Absicherung. Überlebt der Versicherungsnehmer den Vertrag - tritt also der Versicherungsfall nicht ein - findet folgerichtig keine Zahlung statt. Bei der Kapitallebensversicherung wird dagegen das angesparte Kapital zzgl. Zinsen und Überschüssen ausgezahlt. Weitere Vor- und Nachteile eine Kapitallebensversicherung sind auch hier zu finden.

Wovon die Beiträge abhängen

Die fehlende Kapitalausschüttung bei Risikolebensversicherungen wird manchmal als Nachteil gegenüber der Kapitallebensversicherung gesehen, hat aber den großen Vorteil, dass die Beiträge zur Risikolebensversicherung deutlich niedriger ausfallen. Sie machen bei vergleichbaren Versicherungssummen nur einen Bruchteil der Kapitallebens-Prämien aus. Schon mit einem überschaubaren Beitrag von wenigen Euro monatlich lassen sich so hohe Versicherungssummen mit entsprechendem Sicherungseffekt darstellen. Die Beitragshöhe wird durch die Laufzeit, die Versicherungssumme und das individuelle Todesfallrisiko bestimmt. Letzteres hängt von einer Reihe Faktoren ab, insbesondere

- dem Alter bei Versicherungsbeginn;

- dem ausgeübten Beruf;

- dem Gesundheitszustand;

- dem Gesundheitsverhalten (Rauchen, Trinken usw.);

- ausgeübten Hobbies.

Faktoren, die risikoerhöhend wirken, führen dabei zu höheren Beiträgen bzw. Risikozuschlägen.

Für berufstätige Paare - verbundene Risikolebensversicherung

Falls jeder Elternteil Einkommen erzielt, ist es oft sinnvoll, wenn beide Partner über Versicherungsschutz verfügen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass jeder dazu eine eigene Risikolebensversicherung abschließt. Eine Alternative dazu bildet die verbundene Risikolebensversicherung, die die Partner in einem einzigen Vertrag gegenseitig absichert. Die verbundene Risikolebensversicherung ist günstiger als der separate Versicherungsabschluss, allerdings zahlt die Versicherung hier nur einmal, wenn beide Partner - beispielsweise bei einem Unfall - gleichzeitig sterben. Generell gibt es neben dem Schutz für die eigene Familie auch noch weitere Gründe, warum eine Risikolebensversicherung eine gute Investition sein kann.

Wie hoch die Versicherungssumme sein sollte

Die Versicherungssumme sollte sich nach der jeweiligen Einkommens- und Vermögenssituation richten. Als Faustregel gilt ein Betrag in Höhe des drei- bis fünffachen Brutto-Jahreseinkommens. Auf jeden Fall sollte die Versicherungssumme ausreichen, um fällige Kredite bedienen und den Lebensunterhalt bis zur Volljährigkeit der Kinder finanzieren zu können. Auf der Seite der Allianz werden diesbezüglich auch häufig gestellte Fragen beantwortet. Zudem wird anhand eines Beispiels sehr gut veranschaulicht, dass Versorgungslücken entstehen und mit Hilfe eine Risikolebensversicherung abgefangen werden können. Ein entsprechender Rechner zur Kalkulation der eigenen Beiträge hilft dabei den finanziellen Aufwand abzuschätzen.

Die richtige Vertragslaufzeit

Auch bei der Laufzeit gibt es keine Pauschal-Empfehlung. Sie sollte lange genug bemessen sein, um den Kindern ihre Berufsausbildung zu ermöglichen oder bis ein Partner wieder selbst berufstätig sein kann und frühestens nach Tilgung aller Kredite enden. Wird die Laufzeit zu kurz gewählt, ist eine erneute Versicherung meist nur zu ungünstigeren Bedingungen möglich.

Was sonst noch zu beachten ist

Bei der Auswahl des Anbieters ist nicht nur auf die Konditionen, sondern auch auf die Finanzstärke des Unternehmens zu schauen. Denn gerade bei der Risikolebensversicherung geht es um höchste Sicherheit, damit die Versicherung im Ernstfall auch leistet.

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14.04.2016, 13:22 Uhr

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