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Schlumpfhausen im Firstwald

Rot-weiße Sympathieträger

Schlumpfhausen liegt im Firstwald – und anders als in menschlichen Siedlungen ist der Wohnraum für die blau-weißen Zwerge derzeit alles andere als rar: Im Forstgebiet zwischen Mössingen und Öschingen leuchten aktuell handtellergroße Fliegenpilze in schier unüberschaubarer Zahl.

16.10.2012
  • Eike Freese

Mössingen. Für Menschen sind sie ungenießbar und gefährlich, anders als viele andere Pilze, die man derzeit im Wald findet. Für die umliegenden Bäume dagegen sind sie äußerst nützlich: die rot-weißen Sympathieträger helfen den Pflanzen bei der Aufnahme von Wasser und Nährsalzen und bekommen im Gegenzug Nährstoffe von den umliegenden Gewächsen. „Orchideen etwa könnten ohne Pilze kaum wachsen“, sagt der Tübinger Biologe Andreas Hachenberg. Anders sieht es aus, wenn Menschen die Pilze essen: beim so genannten Fliegenpilz-Pantherpilz-Syndrom drohen nach einer halben bis vier Stunden (unter anderem) verschwommenes Sehen, Trunkenheitsgefühl, motorische Unruhe, ein Gefühl des Schwebens, fröhliche Stimmungen mit Singen und Lachen oder auch Niedergeschlagenheit, Angst oder Wutanfälle, Erregung, Muskelzuckungen, Krampfanfälle und sogar Bewusstlosigkeit. Alles in allem: Bitte nur anschauen!

Rot-weiße Sympathieträger
Fliegenpilze

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16.10.2012, 12:00 Uhr

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