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Salz ist rar geworden

Rottenburg streut nur noch gefährliche Stellen

Auch in Rottenburg ist das Streusalz knapp geworden. Deshalb werden ab sofort nur noch die gefährlichen Strecken und Stellen gestreut.

12.02.2010

Rottenburg. Wie die Technischen Betriebe der Stadt gestern mitteilten, werden nur noch Kreuzungen, Steigungen und Gefällstrecken mit Salz gestreut. Nebenstrecken und Gehwege werden laut Betriebsleiter Martin Beer „bei Bedarf“ mit Splitt gestreut. Hauptstraßen, bestimmte Gehwegabschnitte (beispielsweise über Brücken) und gefährliche Strecken und Stellen würden aber weiterhin geräumt.

Grund für den Salzmangel sei der außergewöhnliche lange und strenge Winter, heißt es in der Pressemitteilung. Auch „umsichtige Planung und Bevorratung“ habe die Verknappung nicht verhindern können. Nach Auskunft von Volker Derbogen, Rottenburgs Erstem Bürgermeister, lagerten gestern nur noch 60 Tonnen Salz in den Rottenburger Silos. Zugleich warte die Stadt auf sieben aussstehende Lastzüge voll Salz aus Haigerloch.

Bereits vereinbarte Lieferungen sind laut Beer seit Wochen überfällig. Konkrete Termine könnten die Salzlieferanten auf Grund der Knappheit nicht geben; derzeit würden nur Autobahn- und Straßenmeistereien beliefert.

Busausfälle gab es laut Volker Derbogen gestern in Rottenburg nicht, wohl aber Verzögerungen. Beschwerden wegen zugeschneiter beziehungsweise glatter Straßen seien zuhauf gekommen. Vor zwei Wochen habe es ebenfalls Beschwerden gegeben – damals allerdings nicht weil zu wenig, sondern weil nach Ansicht einiger Leute zu viel gestreut wurde.

Wie Jörg Vollmer, Leiter des Winterdienstes bei den Technischen Betrieben, gestern auf Anfrage des TAGBLATTs sagte, gibt es außer des Salzmangels keine weiteren Einschränkungen beim Winterdienst. „Wir arbeiten alles nach Plan ab.“ Wegen des andauernden Schneefalls bat Vollmer jedoch um ein wenig Verständnis. Eine Steigung, auf der auch Busse fahren, werde einfach früher und öfter geräumt als eine topfebene Nebenstraße. ing

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12.02.2010, 12:00 Uhr

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