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Handball: Schlusspfiff fast eine Erlösung

Rottenburg wieder Bezirksliga-Letzter / Tübinger Kantersieg

Auf den letzten Tabellenplatz gerutscht ist der TV Rottenburg in der Handball-Bezirksliga. Bei der 19:36-Pleite in Reutlingen kritisierte TVR-Trainer Ulrich Fuchs auch mangelnde Disziplin in seiner Mannschaft.

08.12.2014
  • tzu

TSG Reutlingen – TV Rottenburg 36:19 (18:11). Nach der deutlichen Niederlage ist der TV Rottenburg wieder auf den letzten Tabellenplatz gerutscht. In der Anfangsphase wirkten die Reutlinger noch überrascht ob der gut funktionierenden 3-2-1-Deckung der Rottenburger. Der TSG reichten aber zweieinhalb Minuten, um den Rottenburgern mittels 5:0- Tore-Lauf davonzueilen (14:10, 24.).

Nach der Pause holte der TVR zwei Tore auf und gestaltete das Spiel im weiteren Verlauf ausgeglichen. Als in der 46. Minute Rottenburgs Till Oeschger das 18:24 warf, nahm TSG-Trainer Emir Seferagic eine Auszeit. Innerhalb der nächsten sieben Minuten kassierte der TVR drei Zeitstrafen, spielte also in ständiger, teils doppelter Unterzahl, was die Reutlinger mit einem weiteren 5:0-Tore-Lauf quittierten (29:18, 53.). TVR-Trainer Ulrich Fuchs nahm eine Auszeit und ermahnte seine Spieler laut: „Lasst uns das hier ordentlich zu Ende bringen!“ Doch der TVR brach regelrecht ein, der Schlusspfiff war fast eine Erlösung.

TV Rottenburg: Karle, Lorch; Till Oeschger (5), Schad (4), Maier (4), Ludescher (4/2), Lucas Oeschger (1), Baumann (1), Fuchs, Samuel Vollmer, von Willmann, Schick, Dettling.

HSG Schönbuch II – SG Nebringen/Reusten 37:24 (19:10). Die SG verschlief die Anfangsphase völlig und brachte den Tabellenzweiten damit gleich einmal ins Rollen. Nach acht Minuten stand es bereits 7:2 für die HSG II, und SG-Trainer Jens Hipp nahm früh eine Auszeit. Doch auch danach fand seine SG nur bedingt in die Partie.

Nach der Pause spielte die SG in einer völlig neuen Positionsbesetzung im Angriff – und besser. Doch gute zehn Minuten vor dem Schlusspfiff gab die HSG noch einmal Gas, worauf die SG nicht mehr viel entgegenzusetzen hatte.

SG Nebringen/Reusten: Gauss; Jens Weimer (2), Lock (2), Seitz, Gesk (4), Eberle (2), Egeler, Maximilian Theiss (3), Beck (7/6), Benjamin Weimer (2), Besic, Häckl (2).

SG Tübingen – SV Magstadt 41:27 (20:12). Mit dem laut Coach Andreas Buttgereit „letzten Aufgebot“ ging Tübingen in dieses Spiel. Dominik Brändle aus der A-Jugend ersetzte den erkrankten Jan Schröder und kam zu seinem ersten Bezirksliga-Einsatz. Dazu fehlten Rückraumspieler Jan Schneider und Torwart Maximilian Nägele. Doch nach schwachem Beginn setzte sich die SG auf 8:3 ab. Über 14:5, 16:7 und 18:8 pendelte sich der Vorsprung zwischen acht und zehn Toren ein. In der zweiten Hälfte hielten beide Teams nicht mehr viel von Abwehrarbeit. Tübingen nahm die Lücken dankbar an und kam zu einfachen Toren. „Wir haben verdient und absolut ungefährdet gewonnen heute“, sagte SG-Spieler Jonas Feinauer, „Magstadt war zu schwach.“

SG Tübingen: Schmidt, Schäfer; Brändle, Feinauer (5), Oberascher (5), Kurzweil, Winkelmann (5), Hemmer (8), Wais (7/6), Gulde (1), Ritschel (4), Häberlen (1), Thede (5).

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08.12.2014, 12:00 Uhr

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