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Lebensfreude mit Blues

Rottenburger Freizeit- und Kultur-Verein feierte sein „Zehnerle“

Der Verein zur Steigerung der Lebensfreude feierte am Samstag sein zehnjähriges Bestehen. Am Abend kamen mehrere hundert Besucher auf das Vereinsgrundstück beim Kreuzerfeld. Dort trat die Band Super 8 zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder gemeinsam auf.

21.07.2014

Von Katharina Tomaszewski

Rottenburg. 300 Besucher kamen am Samstagvormittag auf die Vereinswiese beim Kreuzerfeld. Zum Zehnmeter-Kicken hatten sich 18 Mannschaften angemeldet. Die Gruppe des Jugendhaus Klause belegte den ersten Platz, zweite wurden die Gründungsmitglieder des Lebensfreude-Vereins. Eintritt kosteten das Turnier und das abendliche Konzert nicht, auch die Bands spielten ohne Gage. Lediglich ein Hut ging ab und zu herum. Mit diesen Spenden und dem Erlös aus dem Getränke- und Essensverkauf unterstützt der Verein eine Schule im indischen Kalkutta.

Am Abend spielte zunächst das Drei-Finger-Projekt, bei dem auch Vereinsmitglied Martin Norz mitspielt. Die Band aus dem Kreis Tübingen eröffnete mit einer Vertonung des Goethe-Gedichts „Gefunden“ („Ich ging im Walde so für mich hin“). In dem Volkslied „Der Deutsche Philister“ von Hoffmann von Fallersleben ging es um die Abschaffung der Monarchie. Der Kerngedanke sei immer noch aktuell, findet Norz.

Die zweite Band, Treat me like a dog aus Tübingen, coverte Rock- und Blues-Songs, spielte aber auch deutsche Eigenkompositionen. Super 8 aus Mössingen eröffnete mit der Eigenkomposition „Immer Mensch bleiben“. Danach spielten die Musiker Blues aus den 1940er und 50er Jahren. Das Trio Hot Lava spielte unter anderem Santanas „Black Magic Woman“.

Das Publikum genoss die Konzerte gemütlich sitzend auf dem Rasen. Tanzend wurde niemand gesichtet, wie einige junge Besucher beobachtet hatten, „zu der Musik konnte man nicht tanzen, das sollten wir beim nächsten Fest ändern“.

Als Hot Lava um 23 Uhr ihr letztes Lied fertig gespielt hatte, kam die Polizei auf das Gelände. Sieben Anwohner hätten sich über die laute Musik beschwert. So endete das Zehnerle abrupt, und die Besucher verließen das Fest.

Ein Mössinger Gruß an den Rottenburger Verein: Super 8. Bild: Rippmann

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Erstellt:
21. Juli 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Juli 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2014, 12:00 Uhr

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