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Rottenburg/Tübingen 

Rottenburger OB gibt Palmer in Flüchtlingsdebatte Kontra

In der Debatte um Belastungsgrenzen bei der Aufnahme von Flüchtlingen hat der Rottenburger Oberbürgermeister (CDU) seinem Tübinger Amtskollegen Boris Palmer (Grüne) widersprochen

11.11.2015
  • dpa

Rottenburg/Tübingen. . «Wenn Deutschland das nicht schafft, wer dann?», sagte Neher im Interview mit «Spiegel online». Es könne nicht sein, dass manche Kommunen vorgeben, die Situation sei nicht zu bewältigen. «Wir schüren keine Ängste, wir handeln», sagte Neher. «Alle Politiker, die seit langem sagen, wir könnten die Flüchtlingskrise nicht bewältigen, sind jetzt schon widerlegt worden.»

Palmer antwortete prompt auf seiner Facebook-Seite: «Wenn auf Dauer 10 000 Flüchtlinge pro Tag kommen, schaffen wir das nicht», schrieb er. «Ich habe nie behauptet, wir schaffen es jetzt nicht. Schon gar nicht habe ich behauptet, die Stadtverwaltung schafft es nicht», meinte Palmer. Der Grünen-Politiker hatte jüngst vor einer Überlastung der Kommunen durch den starken Zuzug von Flüchtlingen gewarnt und für eine Obergrenze plädiert. «Wenn ich mit Kollegen spreche, ist meine Lagebeurteilung weit in der Mehrheit, nur wenige OB sehen es wie Stephan Neher», urteilte Palmer.

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11.11.2015, 12:00 Uhr

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