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Kommentar · VfB

Rückfall, nicht nur Rückschlag

25.04.2016
  • WOLFGANG SCHEERER

Für den VfB Stuttgart wird die Luft im Abstiegskampf dünner. Der Abwärtstrend hält an, das 0:3 gegen Dortmund war mehr als ein weiterer Rückschlag. Es ist ein Rückfall in düstere Zeiten.

Blutleer die Mannschaft, aufgebracht die Fans, ziemlich ratlos der Trainer - diese große Krise kommt zur Unzeit. Zwischendurch sei man sich vielleicht zu sicher gewesen, hat Trainer Kramny schon kurz vor dem Fiasko am Samstag vor 60 000 Zuschauern bemängelt. Selbstüberschätzung ist bereits seit Jahren ein chronisches VfB-Problem.

Nun geht wieder die Angst um. Dem Traditionsklub droht erneut der Abstieg in die Zweitklassigkeit. Das wäre mit großen Verlusten verbunden, nicht nur finanzieller Art. Der sportliche Mittelpunkt einer ganzen Großregion würde an Bedeutung einbüßen. Auf einen Schlag.

Noch ist nichts verloren. Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison, drei Spieltage vor Schluss, war der VfB Tabellenletzter. Es gab allerdings den "Knurrer" Huub Stevens, einen autokratischen Trainer, der den Spielern Feuer machte. Es gab Fans, die ihre Elf von der ersten bis zur letzten Minute anfeuerten. Und es gab - ein Happy End.

Unterliegt der VfB in einer Woche auch in Bremen, ist das bitterste Szenario denkbar - 41 Jahre nach dem bislang einzigen Bundesliga-Abstieg 1975.

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25.04.2016, 06:00 Uhr

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