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Kommentar Opel

Rückhalt aus den USA

Bei General Motors setzt man wieder auf Opel. Nichts zeigt das besser als die Einweihung des 210 Millionen Euro teuren Entwicklungszentrums für Antriebssysteme am Stammsitz in Rüsselsheim.

13.10.2016

Von ROLF OBERTREIS

Rüsselsheim. In Detroit vertraut man auf die Expertise der deutschen Ingenieure und Techniker bei der Bewältigung der großen Herausforderung für den Verkehr der Zukunft. Es geht vor allem darum, dass Elektrofahrzeuge möglichst bald auch für den Normalverdiener erschwinglich werden und vor allem über eine vernünftige Reichweite verfügen.

Auch GM und Opel stehen dabei in der Pflicht. Sie müssen es in Rüsselsheim besser machen als mit dem ersten Elektroauto. Der Ampera war faktisch ein Flop, er wirkt heute wie aus längst vergangenen Zeiten. Dass im Frühjahr der neue Ampera-E in die Verkaufsräume kommt und dies zu einem vertretbaren Preise und mit einer vergleichsweise großen Reichweite, ist überfällig.

Die Opel-Ingenieure und Techniker sind erfinderisch und innovativ. Sie haben nicht nur den Rückhalt der GM-Zentrale in Detroit. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann kann die gute Arbeit der gesamten Belegschaft gegenüber der US-Mutter mittlerweile auch mit Zahlen belegen: Es werden im laufenden Jahr in Europa so viele Modelle mit dem Blitz verkauft wie seit fünf Jahren nicht mehr. Und das beschert Opel und GM in Europa endlich auch wieder einen Gewinn. Einen ansehnlichen sogar. Rolf Obertreis

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Erstellt:
13. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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