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Walter Tigers

Ruf gefährdet

Zur Trainingssituation der Walter Tigers Tübingen.

08.07.2012

Das wohl größte sportliche Aushängeschild der Stadt Tübingen sind die Basketballer, die sich mittlerweile zu einem festen Treffpunkt der sportinteressierten Tübinger Bürger entwickelt haben. Mehr noch, die Zuschauerzahlen steigen konstant von Saison zu Saison an. Alle Altersklassen sind bei diesem Sport-Spektakel vertreten und sorgen für eine durchweg positive, begeisternde Atmosphäre in der Paul-Horn-Arena. Der Ruf Tübingens als Sportstadt wird durch den nun schon jahrelangen Verbleib in Deutschlands höchster Basketballliga aufgewertet.

Doch die Existenz von Spitzen-Basketball in Tübingen ist gefährdet. Den Tigern fehlt eine Trainingshalle, welche die Stadt – noch – nicht finanzieren will.

Tag für Tag müssen die Basketballer eine andere Trainingshalle nutzen, neben den dadurch resultierenden Engpässen bei Schul- und Vereinssport kann man diese Trainingssituation nicht annähernd als einer Profimannschaft würdig bezeichnen. Im übrigen werden bessere Trainingsmöglichkeiten als sie zurzeit gegeben sind bald Pflicht, um überhaupt in der ersten Bundesliga auf Korbjagd gehen zu können. Dabei profitiert die Stadt seit Jahren auch finanziell von den Tigern, die für jedes Heimspiel Hallenmiete an die Stadt überweisen. Auch dies hätte wohl ein jähes Ende, wenn die Tiger aus der Liga absteigen würden. An den vielen schon veröffentlichen Leserbriefe kann man sehen, dass viele Tübinger Bürger diese Ansicht teilen.

Max Mayer, Tübingen

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Erstellt:
8. Juli 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Juli 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2012, 12:00 Uhr

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