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Russland fährt harten Kurs gegen Türkei

28.11.2015
  • DPA

Ankara/Moskau. Der Konflikt zwischen Moskau und Ankara nach dem Abschuss eines Kampfflugzeugs nimmt an Schärfe zu. Wegen des Zwischenfalls kündigte Russland den visafreien Verkehr mit der Türkei zum 1. Januar 2016 einseitig auf. Russische Bürger seien in der Türkei gefährdet, sagte Außenminister Sergej Lawrow. Die Regierung in Moskau will am heutigen Samstag weitere Sanktionen gegen Ankara bekanntgeben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnte Russland mit Nachdruck vor einem "Spiel mit dem Feuer". Dem Kreml zufolge hat Erdogan um ein Treffen mit Putin am Rande des Klimagipfels am Montag in Paris gebeten.

Russland wies die Darstellung der Türkei zurück, der Kampfjet sei vor dem Abschuss im türkisch-syrischen Grenzgebiet gewarnt worden. Alles wirke wie ein Hinterhalt, sagte Luftwaffenchef Viktor Bondarjow.

Während Moskau über ein mögliches klärendes Gespräch der beiden Präsidenten noch nicht entschieden hat, soll es in Paris ein Treffen von Putin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geben. Demnach könnte auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hinzukommen. Dabei werde es vor allem um Syrien und die Ukraine gehen, hieß es.

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28.11.2015, 08:30 Uhr

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