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SPD-Chef Gabriel: Abgekoppelte Eliten in der eigenen Partei
Sigmar Gabriel (SPD). Foto: Bernd von Jutrczenka dpa/lsw
Stuttgart

SPD-Chef Gabriel: Abgekoppelte Eliten in der eigenen Partei

Die Sozialdemokratie hat sich nach Ansicht von SPD-Bundeschef Sigmar Gabriel zu weit von unteren gesellschaftlichen Schichten entfernt.

09.12.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Ich glaube, dass wir mit der Geschichte «Aufstieg durch Bildung», die wir gerne erzählen und die zur Sozialdemokratie gehört, einem Teil von Menschen zeigen: Du gehörst nicht dazu.» Das sagte der Parteichef am Freitag bei einem Empfang zum 90. Geburtstag von SPD-Vordenker Erhard Eppler in Stuttgart.

So wisse etwa eine Verkäuferin, dass sie durch Bildung keinen Aufstieg mehr machen werde. Die kulturelle Spaltung zwischen dem Alltagsempfinden der Menschen und dem, was sie als politische Elite wahrnähmen, müsse überbrückt werden. Die SPD müsse die Menschen mit ihren Sorgen ernst nehmen und dürfe ihnen nicht das Gefühl geben, auf einer «falschen Seite» zu stehen. Gabriel sagte dies vor dem Hintergrund des Erfolges von Rechtspopulisten in Deutschland und Europa und niedriger Umfragewerte der SPD im Bund und im Land.

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09.12.2016, 14:13 Uhr | geändert: 09.12.2016, 13:41 Uhr

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