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Tunnel zum Listhof

SPD macht sich für eine Unterführung stark

Die Gemeinderatsfraktion der SPD setzt sich dafür ein, dass eine Verbindung zwischen dem Stadtwald und dem Umweltbildungszentrum Listhof unter der Landesstraße L 383 gebaut wird.

24.06.2014
  • Thomas de Marco

Reutlingen. Einen solchen Antrag hat die SPD bereits 2008 gestellt. Nun hofft sie erneut, eine Mehrheit dafür zu finden – und zwar mit Hilfe von Amphibien. Denn auch die könnten den Tunnel nutzen. Zur Finanzierung solle die Verwaltung ausloten, ob Ausgleichsmaßnahmen wegen der Erweiterung der Erddeponie Saurer Spitz sowie wegen des Baus des Scheibengipfeltunnels dafür eingesetzt werden könnten.

Die Landesstraße bedeute eine markante Trennlinie in einem Areal, das zum Biosphärengebiet gehört, sagt Johannes Schempp, SPD-Stadtrat und Leiter des Forstreviers. Amphibien und Wildtiere sind bei der Querung stark gefährdet, Menschen müssten lange Umwege gehen. „Wenn Ausgleichsmaßnahmen notwendig sind, wird oft nichts Sinnvolles gefunden. Dies hier ist aber sehr sinnvoll“, sagt Schempp.

Als die SPD 2010 Antwort auf ihre erste Anfrage wegen eines solchen Durchlasses erhalten hatte, habe die Verwaltung die Kosten für einen Tunnel auf etwa 200 000 Euro beziffert, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein. Zudem hieß es, eine Realisierung sei im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen möglich, wenn Tiere bei Eingriffen in Natur und Landschaft betroffen seien.

„Der Saure Spitz ist nun dazugekommen. Vom Scheibengipfeltunnel müssten noch Gelder übrig sein. Wir hoffen, dass beide Maßnahmen einen erheblichen Teil des Tunnels finanzieren könnten“, sagt Treutlein. Deshalb dürfe dieses ökologisch wichtige Projekt nicht aus Kostengründen abgelehnt werden. Die SPD fordert die Verwaltung zudem auf, zu klären, ob auch europäische Fördertöpfe angezapft werden können. Die Genossen gehen davon aus, dass der Tunnel am besten in der Nähe des Breitenbachs angelegt werden sollte.

SPD macht sich für eine Unterführung stark

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24.06.2014, 12:00 Uhr

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