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SPD verlangt mehr Unterstützung für Gemeinschaftsschulen
Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen melden sich während des Unterrichts. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

SPD verlangt mehr Unterstützung für Gemeinschaftsschulen

Die SPD-Fraktion appelliert an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), die Gemeinschaftsschule voranzutreiben.

25.01.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die ablehnende Haltung der Ministerin führe zu Verunsicherung an der Basis, sagte SPD-Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei in Stuttgart. So würden Erweiterungsbauten von Gemeinschaftsschulen in mancher Kommune nur zögerlich angegangen. Die Ministerin erkenne aus ideologischen Vorbehalten die gute Qualität der Arbeit in diesen Schulen nicht an.

Fulst-Blei verwies auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage zur Entwicklung der «Schulen für alle». Daraus ergebe sich, dass die Schulverwaltung nichts unternehme, um interessierte Schulen in Richtung Gemeinschaftsschule zu beraten. Die Schulart habe sich aber mittlerweile etabliert; dafür seien die sieben Anträge von Werkrealschulen, sich im kommenden Schuljahr zu einer Gemeinschaftsschule zu wandeln, ein Zeichen.

Es gibt derzeit rund 700 Werkrealschulen und 299 Gemeinschaftsschulen im Südwesten. Bislang haben nur wenige Realschulen und kein Gymnasium das Gemeinschaftsschul-Konzept übernommen.

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25.01.2017, 08:34 Uhr | geändert: 25.01.2017, 07:41 Uhr

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