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Zugang wird gleich Kapitän

Saisonstart für Bundesligisten TV Rottenburg gegen Neuling Herrsching

Über ein halbes Jahr haben die Volleyballer des TV Rottenburg kein Bundesligaspiel mehr bestritten. Am Samstag (19.30 Uhr, Paul Horn-Arena Tübingen) dürfen sie es wieder. Gegen den ungewöhnlichen Aufsteiger TSV Herrsching (siehe nebenstehender Artikel).

16.10.2014
  • Tobias Zug

Rottenburg. Es ist seine insgesamt achte Bundesliga-Saison, in die der TV Rottenburg geht. Und wie vor jeder Runde behaupten alle Trainer und Vereinsfunktionäre der Liga, ihre Mannschaft sei gezielt verstärkt worden, habe Charakter und Potenzial – was sich dann manchmal doch als Trugschluss erweist. Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger behauptet von seinem Team aber was anderes: „Es ist eine sehr selbstkritische Mannschaft. Man muss sie eher die Selbstkritik an einigen Stellen nehmen und ihnen aufzeigen, was sie können, anstelle von dem, was sie nicht können.“

Seit zwölf Jahren ist Müller-Angstenberger Trainer der TVR-Volleyballer. Von der damaligen Regionalliga-Mannschaft spielt einer immer noch im Bundesliga-Team: Libero Willy Belizer. „Den krieg’ ich so schnell nicht von der Backe“, sagt Müller-Angstenberger schmunzelnd, „deshalb habe ich einen zweiten Libero installiert…“ Johannes Elsäßer heißt der, ist 20 Jahre jung, kam von den Volley YoungStars Friedrichshafen und soll neben Belizer an die Liga herangeführt werden. Elsäßer ist einer von sechs Zugängen (bei sechs Abgängen) im TVR-Team.

Einer der Neuen ist sogar gleich zum Kapitän bestimmt worden: Philipp Jankowski, seit Mittwoch 23 Jahre junger Zuspieler. Nach dem Rückzug von Haching wechselte Jankowski nach Rottenburg. Er sei von den Gesprächen mit dem damaligen Manager Jörg Papenheim und Müller-Angstenberger angetan gewesen, sagt Jankowski. „Zudem behagte mir die Kombination zwischen Studiengang und Volleyball.“ Der gebürtige Berliner schaute sich in der Gegend um Rottenburg um, was er denn studieren könne. In Tübingen fand er nichts. In Rottenburg die Forstfachholschule, wo er mittlerweile „Erneuerbare Energien“ studiert.

Philipp Jankowski folgt auf René Bahlburg

Dass er gleich Kapitän wurde, „darüber war ich auch überrascht“, sagt Jankowski, „Trainer und Mannschaft haben so entschieden.“ Damit ist Jankowski Nachfolger von René Bahlburg, der nach Lüneburg zurückgekehrt ist. Den großen Zampano will Jankowski aber nicht spielen: „Wir haben eine flache Hierarchie, alle zwölf haben genauso viel zu sagen. Aber einer muss den Kapitän halt machen.“ Generell gefalle es ihm beim TVR. Mit Lars Wilmsen, der vom TV Bühl kam, wohnt er zusammen. „Wir haben eine super Mannschaft, brauchen halt noch Zeit, um uns einzuspielen.“ Auf das erste Heimspiel gegen Herrsching freue er sich: „In Rottenburg war die Halle immer gut gefüllt – ich hoffe, dass das jetzt auch der Fall sein wird.“ Für Gegner Herrsching ist es gar das erste Spiel überhaupt in der Bundesliga. TVR-Trainer Müller-Angstenberger sagt: „Die werden richtig heiß sein bei ihrer Premiere.“

Saisonstart für Bundesligisten TV Rottenburg gegen Neuling Herrsching
Alle Augen auf den Saisonstart gerichtet: Rottenburgs neuer Spieler und Kapitän Philipp Jankowski. Bild: Ulmer

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16.10.2014, 12:00 Uhr

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