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«Rückkehrchef» Berger

Sammelabschiebungen im neuen Jahr

Tausende abgelehnter Balkanflüchtlinge werden mit dem Beginn des neuen Jahres mit Chartermaschinen in ihre Heimat abgeschoben.

06.11.2015

Von dpa

Stuttgart. «Dies ist unvermeidlich, weil sie hier nach dem neuen Asylgesetz keinen Anspruch auf ein Bleiberecht haben», sagte der Chef des Arbeitsstabes «Rückkehrmanagement», Thomas Berger, in Stuttgart. Bergers Konzept wird in der kommenden Woche Dienstag (10. November) im Kabinett vorgestellt. Die Fäden laufen bei Innenminister Reinhold Gall (SPD) zusammen. Berger betont, dass sich nur ein Teil seines Konzepts direkt mit Abschiebungen befasst.

Standard werde künftig auch, Menschen aus den noch vor kurzem als sicher eingestuften Herkunftsländern Albanien, Kosovo und Montenegro nach ihrer Ankunft im Südwesten zu sagen: «Das Asylantragsverfahren ist der falsche Weg. Die Hoffnung auf Arbeit lässt sich auf diese Weise nicht realisieren. Ihr könnt hier nicht bleiben, weil die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind.»

Thomas Berger. Foto: Wolfram Kastl

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Erstellt:
6. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2015, 12:00 Uhr

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