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Seoul

Samsungs Name ist fast verbrannt

Fitch erwartet, dass die Galaxy-Debatte für die Südkoreaner langwierige negative Folgen haben wird.

14.10.2016

Von DPA

Seoul. Samsung muss nach Ansicht der US-Ratingagentur Fitch durch das Debakel um sein Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 einen langwierigen Imageschaden befürchten. Dieser Verlust an Ansehen könne für den südkoreanischen Smartphone-Marktführer letztlich ein größeres Risiko für die Kreditwürdigkeit bedeuten als die finanziellen Auswirkungen durch Rückrufe und Produktionsstopp. „Die Probleme mit dem Flaggschiff-Modell haben Schwächen im Entwicklungsbereich und bei der Fähigkeit des Unternehmens aufgedeckt, die ernsten Hardware-Fehler in den Griff zu bekommen“, kommentierten die Analysten von Fitch.

Unterdessen weitete Samsung seinen Rückruf des Note 7 in den USA auf sämtliche Austauschgeräte aus, die eigentlich als sicherer Ersatz für die erste Version angeboten worden waren. Samsung habe 96 Berichte über überhitzte Akkus in Note-7-Geräten in den USA erhalten. Einschließlich 23 neuer Berichte seit der Rückruf-Ankündigung am 15. September, teilte die US-Verbraucherschutzbehörde (CPSC) mit. Kunden sollen eine Gutschrift von 100 Dollar bekommen, wenn sie sich dabei für ein anderes Samsung-Modell entscheiden.

Auch in Südkorea begann die zweite Rückrufaktion, bei der die Kunden ebenfalls entweder das Geld für ihr Note 7 zurückerhalten, es gegen ein anderes Samsung-Smartphone umtauschen oder dafür ein Konkurrenz-Modell erhalten können. Der Konzern hatte am Dienstag das Smartphone endgültig vom Markt genommen, nachdem auch vermeintlich sichere modifizierte Geräte in Brand gerieten. dpa

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Erstellt:
14. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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