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Thyssenkrupp

Sanierungskurs zahlt sich aus

Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger sieht den Konzern nach Jahren der Krise wieder in der Erfolgsspur - aber auch wegen der trüberen globalen Wirtschaftslage treibt er den Umbau weiter voran. "Wir sind von unserem Mindestanspruch und unseren Zielen noch ein gutes Stück entfernt", sagte der Chef des Essener Konzerns.

20.11.2015
  • DPA

Essen Das Unternehmen habe sich zwar stabilisiert, doch dies reiche noch nicht aus. Der Umbau gehe weiter und brauche seine Zeit.

Hiesinger verteidigte erneut seine Strategie, den Konzern als Ganzes zu erhalten. Es müsse darum gehen, die lange weitgehend unabhängig voneinander agierenden Unternehmensteile stärker zusammenzubinden: "Wir können Kompetenzen aus den unterschiedlichen Branchen und Anwendungsbereichen produktiv verknüpfen." Damit will Hiesinger die von vielen Analysten ins Spiel gebrachte Abspaltung einzelner Sparten erschweren. Zuletzt soll nach Medienberichten auch der neue Großaktionär Cevian Kritik an dem Kurs geäußert haben. Hiesinger betonte dagegen, dass die jüngste Sitzung des Kontrollgremiums am Vortag "ruhig und positiv" verlaufen sei.

Im Geschäftsjahr 2014/15 (30.) stieg der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) um gut ein Viertel auf knapp 1,7 Mrd. EUR. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 42,8 Mrd. EUR. Der Auftragseingang verbesserte sich aber nur währungsbedingt.

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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