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Schäbiges zu Weihnachten

19.12.2016
  • THOMAS GRUBER

Wenige Tage noch , dann ist Weihnachten. Kurz danach jährt sich zum dritten Mal das fürchterliche, schreckliche Ereignis, als Michael Schumacher beim freizeitlichen Skifahren zwischen den schicksalsträchtigen Felsen oberhalb von Méribel so folgenschwer stürzte. Auch drei Jahre danach wird die Öffentlichkeit über den Gesundheitszustand des Formel-1-Rekordweltmeisters im dichten Nebel der Ungewissheit zurückgelassen. „Wir müssen die Privatsphäre von Michael schützen“, wehrt Managerin Sabine Kehm nach wie vor jedes noch so dünne Ansinnen ab, Neuigkeiten zu erfahren. Aufmerksam kämpft sie, mittlerweile auch zuständig für Klein-Schumi Mick, im Stile einer Löwen-Mutter. Kehm faucht und fährt die mit scharfen Krallen besetzten Pranken aus, wenn sich irgendjemand in die Nähe Schumachers wagt.

Derzeit läuft eine Anzeige, weil Unbekannte verschiedenen Verlagen ein aktuelles Schumacher-Foto angeboten haben. Für eine Million Euro. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet.

Bei aller noch so berechtigten Neugier an Schumachers Gesundheitszustand, es ist schlichtweg schäbig, sich durch eine Krankheit eines Mitmenschen bereichern zu wollen.

Andererseits: Wie wäre es, wenn Sabine Kehm den unzähligen Schumacher-Fans ein Foto via sogenannter sozialer Medien zur Verfügung stellen würde – als Geschenk zu Weihnachten?

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19.12.2016, 06:00 Uhr

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