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Kunst

Schah-Sammlung bleibt in Teheran

Nach mehrfachen Verzögerungen sagt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Ausstellung in Berlin ab.

28.12.2016
  • DPA

Berlin. Die Ausstellung von Schlüsselwerken einer spektakulären iranischen Kunstsammlung in Berlin ist abgesagt worden. Der Iran habe bislang immer noch keine Ausfuhrgenehmigung für die Kunstwerke erteilt, erklärte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Hermann Parzinger gestern. Die Stiftung habe deshalb den Kooperationsvertrag mit dem Teheran Museum of Contemporary Art gekündigt. „Weitere Verzögerungen in der Ausstellungsplanung der Staatlichen Museen zu Berlin waren jetzt nicht mehr vertretbar.“ Ursprünglich sollte die Schau „Die Teheran Sammlung. Das Teheran Museum für Zeitgenössische Kunst in Berlin“ bereits am 4. Dezember in der Gemäldegalerie eröffnet werden. Die lange unter Verschluss gehaltene Sammlung aus der Zeit von Reza Pahlavi – er war Schah von Persien von 1941 bis 1979 und ging nach monatelangen Unruhen und Protesten gegen sein Regime ins Exil – gilt als eine der weltweit wertvollsten Sammlungen westlicher Kunst. dpa

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28.12.2016, 06:00 Uhr

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