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Marktplatz

Schandfleck wird aufgehübscht

Die Sanierung soll Ende 2019 starten. Streitpunkt ist die Installation eines Fontänenspiels.

07.03.2018

Von DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Die Sanierung des Stuttgarter Marktplatzes nimmt konkretere Formen an: Am Dienstag hat der Ausschuss für Städtebau und Umwelt ein Gestaltungskonzept auf den Weg gebracht. Planungen und Vergabeverfahren können jetzt vorangetrieben werden – Ende 2019 soll die Sanierung beginnen und etwa ein Jahr später abgeschlossen sein.

Über das Erscheinungsbild des Marktplatzes wird in Stuttgart seit Jahren diskutiert. Von vielen Einheimischen wird er als Schandfleck wahrgenommen, das soll sich jetzt ändern. Das Konzept sieht unter anderem vor, dass auf dem Platz mehr Barrierefreiheit hergestellt wird, die Treppe vor dem Rathaus soll angeglichen, der historische Marktplatzbrunnen angehoben werden. Geplant sind außerdem ein neuer Bodenbelag, mehr Begrünung sowie ein neues Beleuchtungskonzept. Das Modehaus Breuninger will überdies eine Außengastronomie einrichten. Alles in allem rechnet die Stadt mit Kosten von 8,4 Millionen Euro.

Streitpunkt unter den Fraktionen bleibt ein Fontänenspiel, für das sich die CDU stark gemacht hat. Kritiker halten es mit reinen Baukosten von rund 500?000 Euro für zu teuer sowie für zu raumgreifend, zudem werde es wegen des Wetters und häufigen Veranstaltungen wohl selten laufen. dl

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Erstellt:
7. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. März 2018, 06:00 Uhr

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