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Rollerfahrer im Tunnel

Scheinbar Krieg

Heike Bartz-Schmidt wertete es in einem Leserbrief eher als Notwehr denn als Selbstjustiz, dass ein Fußgänger gegen einen Rollerfahrer im Tunnel vorging (22. Juli). Das sieht nicht jeder so.

23.07.2014

Sehr geehrte Frau Bartz-Schmidt, Sie vertreten hier eine sehr interessante Rechtsauffassung. Aufgrund dessen haben Sie sicherlich Verständnis, dass ich Sie demnächst beim Bäcker mit einem Bodycheck aus dem Spiel ums letzte Brot im Regal nehmen muss – reiner Selbsterhaltungstrieb – die Sippe braucht Futter! Spaß beiseite – ich bin wirklich entsetzt welche Blüten die Tübinger Verbotskultur getrieben hat. Hier werden Straftatbestände von honorigen Bürgern (damit meine ich Sie, Frau Bartz-Schmidt) offensichtlich toleriert und rüde körperliche Attacken und Sachbeschädigung als probates Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen betrachtet.

Dieser Tunnel wurde jahrzehntelang von motorisierten Zweirädern benutzt, friedlich mit Fußgängern und Radfahrern zusammen! Warum herrscht jetzt scheinbar Krieg, falls sich jemand dazu erdreistet hier mit dem Roller durchzufahren? Ich hoffe der Aggressor wird mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft – sonst wimmelt es in Tübingen bald nur noch von selbsternannten „Öko-Scheriffs“!

@ Martin Bleif: Sollte sich der Rollerfahrer melden, geht die Hälfte der Buße auf mich – Ehrensache!

Jochen Knöll, Pliezhausen

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23.07.2014, 12:00 Uhr

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