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Schempp kommt nicht auf Touren
Simon Schempp leistete sich einen Schießfehler. Foto: dpa
Biathlon

Schempp kommt nicht auf Touren

Der Uhinger ist auch im Sprint von Nove Mesto meilenweit von seiner Form des Vorjahres entfernt.

16.12.2016
  • sid

Nove Mesto. Kein Podest, noch nicht mal ein Top-Ten-Resultat: Simon Schempp läuft der Weltspitze weiter hinterher. Im tschechischen Nove Mesto hat Deutschlands erfolgreichster Biathlet nach einem mäßigen Sprint über 10 km nur den 17. Platz belegt. Bei der nächsten Sieg-Show des Franzosen Martin Fourcade war Arnd Peiffer der beste Deutsche – aber auch für ihn reichte es nur zum elften Rang. „Natürlich wollte ich weiter nach vorne kommen. Ein Fehler am Schießstand ist schon okay, aber eben nicht gut genug“, sagte Schempp: „Ich habe mich besser gefühlt, aber die Zeit sagt etwas anderes aus. Ich würde mir eine Zwei Minus geben.“

Einmal mehr nicht zu schlagen war Fourcade, der zuletzt fünfmal in Serie den Gesamtweltcup für sich entschieden hatte und über den Schempp sagt: „Er ist der beste Biathlet aller Zeiten.“ Sogar ein Schießfehler verhinderte den fünften Saisonsieg des 28-jährigen Fourcade nicht. Unbeeindruckt von den schweren Dopingverdächtigungen gegen sein Land wurde Anton Schipulin beim Sprint in Nove Mesto Zweiter. „Ich bin sauber, ich habe ein reines Gewissen“, sagte der 29-Jährige, der gestern fehlerfrei blieb, angesichts des neuen McLaren-Berichts, der 31 russische Biathleten des Dopings verdächtigt.

Der Uhinger Schempp war indes frohen Mutes nach Tschechien gereist, schließlich hatte er zuletzt ansteigende Form gezeigt und in der Vorwoche mit dem fünften Rang in Pokljuka sein bislang bestes Resultat geliefert. Und dennoch: Im Vergleich zum Vorjahr, seinem erfolgreichsten in der Karriere, war er bei Weitem nicht so verheißungsvoll in den WM-Winter gestartet. Nach den ersten sechs Einzelrennen hatte er damals bereits zwei Siege und zwei zweite Plätze verbucht.

Fortgesetzt wird der letzte Weltcup vor der Weihnachtspause aber zunächst heute (17.30 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Sprint der Frauen. Dann will die Weltcup-Führende Laura Dahlmeier ihren vierten Erfolg in Serie einfahren. sid

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16.12.2016, 06:00 Uhr

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