Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Schicksal von Verschickungskindern soll aufgearbeitet werden

Das Sozialministerium will die historische Aufarbeitung von Misshandlungen und Missbrauch in Kindererholungsheimen und -stätten von den 1950er Jahren bis in die 1980er unterstützen.

17.01.2020

Von dpa/lsw

Stuttgart. Für Februar plant das Ministerium ein erstes Gespräch auf Arbeitsebene zu den sogenannten Verschickungskindern. Ein Sprecher bestätigte am Freitag einen Bericht der „Stuttgarter Zeitung“. Gemeint sind die Kinder, die damals in Kinderkuren verschickt wurden. Betroffenen zufolge waren sie dort extremen und demütigenden Erziehungsmethoden ausgesetzt.

Unter anderem Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung und Wohlfahrtsverbände sollen an dem Treffen teilnehmen. Ehemalige Betroffene hatten das Thema im November in den Blick gerückt und eine Aufarbeitung der Vorgänge in den Kinderkurheimen gefordert. Die Betroffenen berichteten von schwersten Misshandlungen, Missbrauch, Gewalt, Demütigung und Erniedrigung.

Zum Artikel

Erstellt:
17. Januar 2020, 18:44 Uhr
Aktualisiert:
17. Januar 2020, 17:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2020, 17:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen