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Kommentar

Schiefe Rechnung

Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht: Verbraucher sind vernünftiger, als Politiker es ihnen zutrauen.

03.01.2017

Von ULRIKE SOSALLA

Das zeigt die geringe Resonanz auf die Prämie für Elektroautos. Gerade mal 9000 Anträge gingen seit Juli ein, davon nur die Hälfte von Privatpersonen – viel weniger als gedacht. Ein Flop für die Bundesregierung, die deutlich mehr Zuspruch erwartet hatte.

Die Zahlen zeigen, dass die Käufer eine langfristige Investition wie ein Auto gut überdenken und sich nicht von 4000 Euro Prämie für ein voll-elektrisches Fahrzeug verführen lassen. Denn die Zuzahlung ist schlicht zu niedrig, um die Nachteile eines Elektro-Autos aufzuwiegen. Neben dem höheren Anschaffungspreis sind das vor allem die geringe Reichweite und das lückenhafte, uneinheitliche Netz von Ladestationen. An beidem müssen Hersteller und Politik arbeiten, damit das Fahren mit dem Elektro-Auto auch für Menschen attraktiv wird, die ins Grüne fahren wollen, ohne vorher akribisch Ladestationen und Ladezeiten zu checken. Noch ist Zeit dazu, denn die zweite gute Nachricht lautet: Die Elektro-Prämie gibt es noch bis zum Jahr 2020.

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Erstellt:
3. Januar 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Januar 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Januar 2017, 06:00 Uhr

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