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Warnung vor Giftködern

Schilder in Mössingen mahnen Hundebesitzer zur Vorsicht

In den Streuobstwiesen südlich von Mössingen warnen zwei Schilder vor Giftködern. Wer die Schilder angebracht hat, ist unklar. Vergiftungsfälle sind jedenfalls keine bekannt.

06.11.2015

Von mosi

Mössingen. Seit einiger Zeit warnen zwei Schilder in der Nähe der Olgahöhe vor Giftködern. Das eine ist an einem Baum auf einer privaten Streuobstwiese südlich der Öschlesgärten angebracht, das andere an einem Wegweiser in der Nähe des Schützenhauses. Beide Schilder sind nicht offiziell, sondern von Privatpersonen angebracht worden.

Die Stadtverwaltung nimmt die Hinweise aber sehr ernst. Zwar habe er gestern einen Anruf bekommen von einer Frau, deren Hund Beschwerden hat, sagt der Mössinger Ordnungsamtsleiter Klaus Preisendanz: Ob diese allerdings von einem Giftköder stammen, sei nicht klar. Nachdem ein Anlieger die Schilder bei der Polizei gemeldet hatte, setzte sich die Stadtverwaltung mit dem Veterinärsamt und mit Jagdpächtern in Verbindung. Bei diesen Stellen sind aber noch keine Fälle gemeldet worden, dass Hunde in besagtem Gebiet Giftköder geschluckt haben.

Das Ordnungsamt hat die Gegend rund um die Schilder nach entsprechenden Ködern abgesucht: Fündig wurde hier allerdings niemand. Die Polizei hat sich auch schon beim Besitzer des dortigen Grundstücks erkundigt, ob er das dortige Schild selbst angebracht hat. „Das ist aber nicht der Fall“, sagt Preisendanz. Von wem es stammt, weiß der Eigentümer der Wiese nicht. Im nächsten Amtsblatt wird die Stadt einen Hinweis auf die Giftköder-Warnung bringen.

Warnhinweis südlich von Mössingen.Bild: Siebert

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Erstellt:
6. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2015, 12:00 Uhr

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