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Bucks heile Welt

Schiller-Monat

Schade, dass er geht. Er war so herrlich unberechenbar. Wenn jemand für spektakuläre Auftritte gut war, dann er – x-mal an jedem einzelnen Tag. Überraschung war praktisch sein zweiter Vorname. Ein Monat wie eine Wundertüte: der April 2017.

29.04.2017
  • GERLINDE BUCK

Wie jeder schillernde Charakter polarisierte er. Geradezu verhasst war der Top-Monat des bisherigen Jahres bei all jenen, die seit März ihren Frühjahrsputz in trockenen Staubtüchern haben und sämtliche Winterpullis tippitoppi schongesäubert in Vinylschutzhüllen im Keller. Ausgeprägte April-Aversionen hegten ferner Leute wie der gemeine schwäbische Autofahrer, der spätestens an Ostern die Sommerreifen aufzuziehen pflegt, alldieweil „Vorschaffa, Vorschaffa“ nun mal sein genetisches Programm ist und man bei „Prokrastination“ hierzulande eher an eine Unterleibserkrankung denkt als an so was Igittiges wie Aufschieberitis.

Die Aufschieber allerdings waren jetzt fein raus, genau wie die besonders sensiblen Gemüter. Leicht verwettert wegen des grellen Frühlingseinbruchs Anfang April mit so unangenehmen Begleiterscheinungen wie Hitze, Pollen, Straßenmusikanten, konnten sie gegen Mitte des Monats in aller Ruhe durchschnaufen. Wohl schließlich auch denen, die ganzjährig ihre Weihnachtsdeko in Betrieb haben. Leucht-Stern & Co. liefen dieser Tage zur Hochform auf.

Der Mai soll nur kommen. Toller kann's kaum werden.

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29.04.2017, 06:00 Uhr

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