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Weitinger Narrenheim wird umgestaltet

Schimmelbildung im „Altbau“ / Neues und repräsentatives „Narrenstüble“ geplant

Kräftig gestaubt hat es kürzlich im Weitinger Narrenheim. Nein, es handelt sich noch nicht um eine vorgezogene Maskenabstaubete, auch wenn die Häsausgabe dieses Jahr vorgezogen wurde und schon stattfand. Der Staub rührt von Abbrucharbeiten innerhalb des Heims der Weitinger „Bettschoner“.

05.11.2015
  • Hermann Nesch

Weitingen. Nach dem Erwerb von der Gemeinde wurde das ehemalige Gebäude der Gefriergemeinschaft 2003 und 2004 ausschließlich in ehrenamtlichem Engagement umgebaut und erweitert. Dieser Umbau wurde auch von der Jury des Dorfwettbewerbs 2005 als sehr gelungen bezeichnet.

Kauf und Umbau des Gebäudes an der Ecke Börstinger Straße/Wiesenstraße waren für den Verein damals bereits ein enormer finanzieller und arbeitsintensiver Kraftakt. Anschaffungen und Pflege von Häs und Masken, so die Begründung der Vereinsführung, verursachen neben dem jährlichen Erbpachtzins ebenfalls hohe Ausgaben, die jedoch für die Brauchtumspflege wichtig seien.

Die beiden betroffenen Räume haben seit einiger Zeit wegen mangelnder Durchlüftung und alten Wänden mit Grundfeuchte stark unter Schimmelbefall zu kämpfen und fristeten „ein wenig ansehnliches Dasein“. Aus diesem Grund wurde vor über einem Jahr schon bereits der Umzug der Fasnetshäser auf die Bühne vollzogen.

Nun werden die beiden auf der Nordseite gelegenen Räume saniert und zu einem attraktiven Narrenstüble umgebaut, in dem das Häs und die Gastgeschenke in einem Vitrinenwandschrank ausgestellt werden können. Nicht nur die aktuellen Narrenkleidle sollen dort ausgestellt werden, sondern auch alte Häser.

Sitzungen finden im neuen Stüble statt

Die bereits entfernte Zwischenmauer wand entfernte Mauer wird durch eine Faltwand ersetzt. Der hintere kleinere Raum dient vornehmlich als Abstell- und Archivraum. Eingebaut werden soll auch eine kleine Küchenzeile für den notwendigsten Bedarf bei Sitzungen. Diese sollen jetzt im neu entstehenden gemütlichen „Narrenstüble“ abgehalten werden und nicht mehr im großen Saal stattfinden müssen.

Die Kosten sind auf 18 250 Euro veranschlagt. Die Vereinsleistungen durch Eigenkapital, Eigenleistungen. Spenden und einer Kreditaufnahme über den Bierlieferungsvertrag belaufen sich auf 15 500 Euro. Der fehlende Betrag in Höhe von 2750 Euro kann durch einen Zuschuss der Gemeinde gedeckt werden. Das Spendenaufkommen verläuft laut Narrenpräsident gut, sodass auch andere kleinere Maßnahmen finanziert werden können, die sonst hätten auf sich hätten warten lassen müssen.

Bis Samstagabend sind bereits rund 120 freiwillige Arbeitsstunden geleistet worden. Pascal Schmitt ist zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres die Arbeiten abgeschlossen sind. Dann kann bei der Abstaubete am Dreikönigstag das neue „Narrenstüble“ zünftig und gebührend eingeweiht werden. Dann wird auch kein Baustaub mehr aufgewirbelt, dann sind auch Masken und Häs von Muff und Staub befreit.

Schimmelbildung im „Altbau“ / Neues und repräsentatives „Narrenstüble“ geplant

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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