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Zum OB-Wahlkampf

Schlammschlacht

In der Mittwochsspalte lobte Christian Mickeler (AL/Grünen-Fraktion) Boris Palmer als alternativlosen Oberbürgermeister. (13. August)

15.08.2014

Schon immer zeigte der Tübinger Oberbürgermeister ein besonderes Talent darin, zielstrebig jeden Fettnapf aufzusuchen, der sich ihm bietet. Wohl auch aus diesem Grund haben die Wähler bei der Kommunalwahl 2014 der bisherigen grün-roten Mehrheit im Gemeinderat einen Denkzettel verpasst.

Diese Tatsachen rufen nun offenbar ein bis ins Absurde gesteigertes Interesse der AL/Grünen Fraktion hervor, das ramponierte Image ihres OB-Kandidaten um jeden Preis retten zu wollen. Dabei bedient sie sich einerseits abstoßender Lobhudelei, andererseits reitet sie boshafte Verbalattacken gegen jede Form von Kritik. Da werden vorab Gegenkandidaten für die OB-Wahl – darunter eine mutige Frau mit klaren, pragmatischen Perspektiven – in Bausch und Bogen abgekanzelt, weil sie angeblich keine „inhaltliche Alternative“ böten. Da werden Andersdenkende kurzerhand als „Nörgler“, „zaudernde Apparatschiks“, „Fähnchen-in-den-Wind-Halter“, „Wendehälse“ und gar als „Apokalyptiker“ beschimpft: Tübinger grün-alternative Schlammschlacht im Sommerloch.

Luise Rudnick, Tübingen

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15.08.2014, 12:00 Uhr

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