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Heimsheim

Schlappe für Heimsheim im Grundstücksstreit

Im Streit um ein wertvolles Grundstück ist der frühere Bürgermeister von Heimsheim (Enzkreis) von Schadenersatzforderungen seitens der Stadt freigesprochen worden.

21.12.2016
  • dpa/lsw

Heimsheim. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe wies eine entsprechende Klage der Kommune ab, wie es am Mittwoch mitteilte. Hintergrund ist der Kauf eines Wiesengrundstückes, das der ehemalige Rathauschef im Jahr 2006 von seiner Sekretärin für 30 000 Euro kaufte und das als Bauland seinen Wert inzwischen fast verfünffacht hat.

Die Stadt fühlte sich geschädigt und übergangen: Die Sekretärin habe das Grundstück nicht dem Bürgermeister als Privatperson, sondern dem Bürgermeister als Vertreter der Stadt angeboten. Er hätte die Offerte also an den Gemeinderat weiterleiten müssen, damit die Kommune von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen und das Bauland selbst hätte erwerben können.

Das Gericht sah hingegen keine Pflichtverletzung des früheren Rathauschefs. Beweise, dass der Mann die Stadt absichtlich übergangen habe, fehlten. (Az.: 28.11.2016 - 9 K 3717/14)

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21.12.2016, 14:57 Uhr | geändert: 21.12.2016, 12:01 Uhr

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