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Kommentar

Schlechte Erfahrungen

Große Versprechen sind im Wahlkampf beim Thema Rente sehr verführerisch, schon weil der Anteil der Senioren an den Wählern steigt. Aber hinterher sind sie für die Regierung nur schwer zu erfüllen.

27.10.2016
  • DIETER KELLER

SDP-Fraktionschef Thomas Oppermann weiß das zu gut: Im letzten Wahlkampf forderte seine Partei die Rente mit 63, die Union die Verdoppelung der Mütterrente. Realisiert wurde beides, obwohl beides bis heute nicht vernünftig und nachhaltig finanziert ist.

Daher kann man Oppermann nur die Daumen drücken, wenn er das Thema Rente aus dem Wahlkampf heraushalten will. Schon heute gibt es von allen Seiten Überlegungen, bei denen den Beitragszahlern Angst und Bange werden muss. Etwa wenn SPD-Chef Sigmar Gabriel laut nachdenkt, das Rentenniveau nicht weiter sinken zu lassen, oder sein CSU-Kollege Horst Seehofer die Mütterrente aufpolstern will.

Beides sind Ansatzpunkte, die sehr viel Geld kosten, aber wenig gegen Altersarmut helfen. Sie droht insbesondere Geringverdienern, die wegen Arbeitslosigkeit zusätzlich große Lücken auf dem Rentenkonto haben. Ihnen zu helfen ist schwierig und im Wahlkampf wenig spektakulär.

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27.10.2016, 06:00 Uhr

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