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CDU

Schlechte Verlierer

Zum streit in der CDU.

22.09.2010

Da hat die CDU im Kreis Tübingen ein gutes Bild abgegeben: Fünf Kandidaten für die Landtagswahl, eine faire inhaltliche Auseinandersetzung mit mehreren Regionalkonferenzen, eine spannende und bestens besuchte Nominierungsveranstaltung (übrigens waren bei Veranstaltungsbeginn noch Sitzplätze frei). Letztlich gab es einen Sieger und mehrere Verlierer, die ihre Niederlage mit Stil und Fassung getragen haben.

Offenbar gibt es in der hiesigen CDU auch schlechte Verlierer, denn gerade wird eine unschöne Kampagne gestartet. So soll der Wahlkampf um die Landtagskandidatur in eine zweite Runde gehen und ganz nebenbei noch der Kreisvorsitzende beschädigt werden. Das ist schlechter Stil und zeugt von einem demokratischen Verständnis, das in keiner Partei Platz hat.

Es sind Formfehler passiert, die korrigiert werden müssen. Insofern unterstütze ich die Entscheidung des Kreisvorstands, über die Nominierung ein zweites Mal abstimmen zu lassen. Das heißt aber nicht, dass nun der eindeutige Favorit Horst Schuh im Friendly Fire beschädigt werden darf und so die Hintertür für Kandidatinnen und Kandidaten nochmals geöffnet wird. Vielmehr wünsche ich mir einen respektvollen Umgang mit allen Kandidaten – für gute Gewinner und gute Verlierer.

Julian Regner, Tübingen

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22.09.2010, 12:00 Uhr

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