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Schnapszahl-Daten ziehen nicht mehr wie früher
Heiratstage im Juli sind dieses Jahr sehr einprägsam. Foto: dpa
Hochzeit

Schnapszahl-Daten ziehen nicht mehr wie früher

Im Südwesten sind noch etliche gut zu merkende Trau-Termine im Monat Juli zu haben.

23.01.2017
  • LSW

Stuttgart. Brautpaare in Baden-Württemberg haben dieses Jahr wenig Lust auf lustige Termine für ihre Hochzeit. So sind in vielen Ämtern noch Trauplätze im Juli für sogenannte Schnapszahltage wie den 1.7.17, den 7.7.17 und den 17.7.17 zu haben. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Manche Standesämter bereiten sich trotzdem auf mögliche Nachfragen außer der Reihe vor.

Stuttgart Die Landeshauptstadt rechnet zwar mit Interesse an diesen Hochzeitsdaten und hat ihr Angebot entsprechend aufgestockt. Platz ist aber noch reichlich. Gebucht seien für den 1. Juli bislang 5 von 12 und am 7. Juli 10 von 28 möglichen Terminen für das Ja-Wort.

Mannheim Im Standesamt der Quadratestadt will sich bis jetzt nur ein Paar an einem der Schnapszahltage trauen lassen. Man ist jedoch zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass der 7. Juli in jedem Fall in den nächsten Wochen ausgebucht sein wird“, so Maren Brysch-Enghofer von der Amtsleitung. An eine Personalaufstockung wird hier jedoch erstmal nicht gedacht.

Karlsruhe So sieht man es auch in der zweitgrößten Stadt des Landes. Schnapszahlen hätten keine besondere Anziehungskraft für heiratswillige Paare, heißt es in Karlsruhe. „Würde nicht die Presse immer wieder von diesen Daten berichten, würde kaum jemand darauf stoßen“, so Anke Heim, Abteilungsleiterin des Standesamtes.

Freiburg In der Stadt Freiburg gibt es zwar Nachfrage für diese Termine. Das dortige Standesamt sieht den Grund dafür aber eher darin, dass zwei der Schnapszahl-Daten ohnehin auf das Wochenende fallen. „Der Ansturm auf die Samstagstermine besteht in Freiburg, seitdem wir Samstagstrauungen anbieten.“ So seien von den 16 angebotenen Terminen am Samstag des 1. Juli nur noch drei zu haben. Am Montag, 17. Juli, einem Sondertermin, seien zwar erst zwei von acht möglichen Trauterminen belegt. Man gehe aber davon aus, dass bald alle gebucht sein werden.

Heidelberg In der Unistadt am unteren Neckar ist jeder Trautermin an den Freitagen und Samstagen des Julimonats bereits ausgebucht. Das bringt dort aber niemanden aus der Fassung. Ein Mehrbedarf an Standesbeamten durch die besonderen Tage bestehe nicht, erklärt die Stadt Heidelberg.

Ulm Auch ganz im Osten des Landes scheint der Trend der „Schnapszahlen-Hochzeiten“ enorm zurückgegangen zu sein. „Man sollte schließlich heiraten, weil man heiraten will und nicht nur, weil das so ein tolles Datum ist“, empfiehlt die Leiterin des Ulmer Standesamtes. Schnapszahltermine seien derzeit nur dann interessant, wenn sie auf ein Wochenende fielen.

Konstanz Das Standesamt der Bodensee-Stadt verzeichnet eine etwas größere Nachfrage als üblich: Besonders der 1. Juli sei schon recht gut gebucht. „Für uns Standesbeamtinnen ist selbstverständlich, dass an solchen Tagen genügend Kolleginnen anwesend sind“, so Renate Reisch vom Standesamt Konstanz. dpa

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23.01.2017, 06:00 Uhr

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