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„Invasion mit Schleimspur“

Schneckenkorn

„Invasion mit Schleimspur“ auf den Seiten der „Rottenburger Post“ (8. August).

16.08.2012

Dass die Schnecken dem Gärtner an die Nerven gehen, ist leicht zu verstehen. Dass die „Rottenburger Post“ zu diesem Problem einen längeren Artikel schreibt (Autor nicht bekannt), ist wegen des allgemeinen Interesse zu begrüßen. Allerdings ist wohl nicht sorgfältig recherchiert worden.

Denn neben dem „altmodischen Schneckenkorn“, Metaldehyd, das ist ein teramerer Acetaldehyd, und dem Thioäther Methiocarb gibt es schon länger einen Wirkstoff, der als Ferramol im Handel ist. Dieser ist im Gegensatz zu den anderen Mittel absolut ungiftig für Menschen und alle anderen Tieren, da es sich schlicht und einfach um Eisenphosphat handelt.

Sowohl Eisen- als auch Phosphationen sind von Pflanzen begehrt, sodass dieses Schneckenkorn gleichzeitig ein Düngemittel ist. Außerdem ist es auch den bekannten Hausmitteln durch die einfache Anwendung überlegen und tote Schnecken liegen auch nicht auf den Beeten herum, da sie sich in ihre Verstecke verkriechen. Diese doch recht wichtige Information hat in dem Beitrag „ Invasion mit Schleimspur“ gefehlt und er soll dershalb damit verbessert werden.

Prof. Dr. Hartmut Stegmann, Rottenburg

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Erstellt:
16. August 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
16. August 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. August 2012, 12:00 Uhr

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