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Rom

Schock für Bayer am Anfang und am Ende

Nah dran, doch ganz gereicht hat es nicht. Am Ende zehn Leverkusener mussten sich AS Rom in der Champions League mit 2:3 geschlagen geben.

05.11.2015
  • DPA

Rom Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit muss Bayer Leverkusen um das Achtelfinale der Champions League bangen. Die Werkself verlor am Mittwochabend vor 36 000 Zuschauern im Stadio Olimpico gegen AS Rom in einem erneut verrückten Spiel mit 2:3 (0:2). Bayer rutschte durch die Niederlage auf den dritten Platz der Gruppe E ab. In den abschließenden Spielen gegen Bate Borissow und den FC Barcelona muss der Siebte der Fußball-Bundesliga nun unbedingt punkten und auf einen Ausrutscher des italienischen Vizemeisters hoffen, um noch in die K.o.-Runde der Königsklasse einzuziehen.

Die Bayer-Elf, von rund 800 Fans sofort lautstark unterstützt, wurde kalt erwischt: Denn gleich mit dem ersten Angriff gingen die Gastgeber durch Salah in Führung (2. Minute), der frühere Wolfsburger Torjäger Edin Dzeko legte zum 2:0 nach (29.). Doch nach der Pause glichen die Gäste innerhalb von sieben Minuten durch Admir Mehmedi (45.) und den Mexikaner Javier Hernández (51.) aus - der Spielverlauf war komplett auf den Kopf gestellt. Die Rote Karte für Kapitän Ömer Toprak nach einer Notbremse (79. Minute) und der anschließende Siegtreffer für die Roma durch den Foulelfmeter von Miralem Pjanic (80.) versetzten Leverkusen den K.o.-Schlag.

Wie wie beim verrückten Hinspiel in Leverkusen, als beim 4:4 gleich acht Tore fielen und Bayer schon 2:4 hinten lag, hatte die Mannschaft von Bayer-Trainer Roger Schmidt noch einmal ins Spiel zurückgefunden. Im Vergleich zum Hinspiel hatte Trainer Schmidt sein Team auf zwei Positionen umgestellt: Mehmedi rückte für Karim Bellarabi in die Startelf, Stefan Kießling für Weltmeister Christoph Kramer. Doch die "Neuen" überzeugten nicht, lediglich "Chicharito" ließ sein Können sporadisch aufblitzen. Dennoch blieb es bis zum Schluss ganz eng.

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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